16.4.2023
Zum Gespräch mit Vahrenholt & Haferburg am 16.4.2023
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Todesanzeige
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Die Totengräber Deutschlands
Geschichte wiederholt sich …

Zum Gespräch mit Vahrenholt & Haferburg am 16.4.2023
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13.4.2023
Quelle & aktuelle Nachrichtenausgabe
Burkhard Müller-Ullrich im Gespräch mit Susanne Dagen, Klaus-Rüdiger Mai und Vera Lengsfeld
Erstausstrahlung: Sonntag, 16. April 2023, 7:05 Uhr
Die Buchhändlerin und Verlegerin Susanne Dagen, die Publizistin Vera Lengsfeld und der Schriftsteller und Essayist Klaus-Rüdiger Mai diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Abschaltung der letzten deutschen Kernkraftwerke und die planmäßige Zerstörung des Industriestandortes, über die Zustände in der Ukraine, über die in der Ukraine hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird , sowie über die privaten E-Mailnachrichten des Springer-Konzernchefs Matthias Döpfner, deren Veröffentlichung fast genauso viel Furore macht wie die geleakten Pentagon-Dokumente zum Ukrainekrieg

Am 6. Januar 1939 führten die deutschen Chemiker Otto Hahn und Fritz Straßmann die weltweit erste erfolgreiche Kernspaltung (Atom-Teilung zur Energiegewinnung) durch. Am 17. Juni 1961 lieferte das erste deutsche Kernkraftwerk in Kahl (Bayern) zum ersten Mal Strom.
Und Samstag um Mitternacht gehen nun die letzten drei AKW Isar 2 (Bayern), Neckarwestheim (BaWü) und Emsland (Niedersachsen) vom Netz. BILD erklärt, wie die letzten Stunden bis zur historischen Abschaltung des AKW Isar 2 ablaufen!
Die Betreiber-Firmen Preussen Elektra (Isar 2), EnBW (Neckarwestheim) und RWE (Emsland) sind für die Abschaltung verantwortlich. Die Unternehmen sind dazu verpflichtet, weil es im Atomgesetz steht. Eigentlich sollte schon Ende 2022 Schluss sein. Bundeskanzler Olaf Scholz (64, SPD) hatte die kleine Verlängerung wegen der Energiekrise angeordnet. Carsten Müller (59), Betriebsleiter von Isar 2, sprach mit BILD über die Abschaltung.
► 5 bis 7 Uhr
Der Samstag beginnt wie ein normaler Arbeitstag. Das „Stammpersonal“ schiebt auch am Wochenende seine Schichten. Früh morgens geht es los. Eine Schicht dauert acht bis zwölf Stunden.
► 10 Uhr
Das Kraftwerk läuft wie an anderen Tagen auch. Die weiße Dampfsäule ist heute zum letzten Mal im Isartal zu sehen.
Carsten Müller (59) ist Betriebsleiter des AKW. Er erklärt in BILD den Prozess: „Die Leistung wurde in den letzten Tagen schon reduziert. Noch läuft das Werk mit 1000 Megawatt Leistung. Das liegt 28 Prozent unter der Spitzenleistung von 1410 Megawatt.“
► 22.15 Uhr
Carsten Müller (59), Betriebsleiter von Isar 2, sagte BILD: „Um 22.15 leite ich schrittweise den Rücklauf der Reaktoren ein.“ Pro Minute werden 10 Megawatt Leistung herunterfahren.
► 23.45 Uhr
„Um 23.45 Uhr wird das letzte Watt Strom produziert.“ Nach 35 Jahren Betrieb steht das Werk dann um 0.00 Uhr für immer still.
► Sonntag und danach
Weil es keine Speicher für den Strom gibt, ist „der letzte Atomstrom dann auch bald darauf verbraucht“, sagt der Chef. Am 17. April wird die Belegschaft mit Wartungsarbeiten (Rückbau) beginnen. „Wir brauchen dafür bis Ende Juni“, sagt Müller. „Im Mai werden voraussichtlich die 193 Brennelemente, die derzeit im Reaktor sind, in das Lagerbecken verlegt.“
Neben dem Kraftwerk stehen derzeit 88 Castoren (Lagerbehälter für radioaktives Material) in einem Zwischenlager. Für die 193 Brennelemente von Isar 2 werden noch einmal 11 gebraucht. Dazu kommen noch Alt-Bestände, die derzeit noch im Lagerbecken stehen. Am Ende werden voraussichtlich 152 Castoren am Kraftwerk lagern. Wo sie später hinkommen? Offen.
Abschiedspartys gibt es definitiv nicht! Für die Region ist die Abschaltung ein trauriges Ereignis. „Ich spüre bei den Menschen in meinem Wahlkreis eine große Wehmut“, sagte der Landshuter Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (42, CSU) zu BILD. Für ihn geht mit der Abschaltung eine „Erfolgs-Ära zu Ende“. Isar 2 produzierte Strom für mehr als drei Millionen Haushalte im Jahr.
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Wolfgang Herles: Der Triumph des Schwachsinns
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Das Video beginnt 9 Sekunden verspätet!
Martin Sichert ist Mitglied der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Der komplette TOP im Bundestag vom 31.3.2023 und Quelle Text:
Der Bundestag hat am Freitag, 31. März 2023, erstmals über einen Entwurf für ein 20. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes (20/6189) sowie über einen Antrag mit dem Titel „Beschaffung neuer Brennelemente für die noch in Betrieb befindlichen deutschen Kernkraftwerke – Sicherstellung des Betriebs der Kernkraftwerke im Winter 2023/2024“ (20/6190) beraten. Beide Vorlagen hatte die AfD-Fraktion vorgelegt. Sie wurden nach der Aussprache zur weiteren Beratung an den federführenden Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz überwiesen.
Die AfD-Fraktion stemmt sich gegen den Atomausstieg. Mit einem Gesetzentwurf (20/6189) zur Änderung des Atomgesetzes will sie die rechtliche Grundlage für den Weiterbetrieb der drei letzten noch laufenden Atomkraftwerke (AKW) in Deutschland schaffen. Auch die Ende 2021 vom Netz genommenen Atomkraftwerke Brokdorf, Grohnde und Gundremmingen sollen nach dem Willen der AfD wieder reaktiviert werden. Konkret sieht der Entwurf eine „entschädigungsbewehrte Laufzeitzusage“ von zehn Jahren für alle AKW vor. Die aktuell noch aktiven Meiler Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2 sollten ursprünglich am 31. Dezember 2022 heruntergefahren werden. Aufgrund der Energiekrise hatte der Bundestag im November beschlossen, die Laufzeiten der drei AKW im Streckbetrieb befristet bis längstens 15. April 2023 zu verlängern.
Dass die Bundesregierung darüber hinaus auf den Weiterbetrieb der AKW verzichten wolle, sei, so die AfD-Fraktion, „nicht zielführend“. Die Maßnahmen begründeten zudem „zusätzliche Gefahr“, heißt es im Gesetzentwurf. Noch immer sei die Erdgasversorgung angespannt. In einer solchen Situation müssten „alle zur Verfügung stehenden Energiequellen“ genutzt werden, um eine „gefährliche Mangelsituation in der Versorgung in den Winterperioden abzuwenden“. Einwände der Bundesregierung gegen einen Weiterbetrieb weist die Fraktion zurück: Sowohl Personal als auch Brennstoff könne bereitgestellt werden. Technisch und organisatorisch seien längere Laufzeiten also möglich.
Die AfD-Fraktion will den Betrieb der drei noch aktiven Atomkraftwerke (AKW) in Deutschland über den kommenden Winter verlängern. In einem Antrag (20/6190) fordert sie die Bundesregierung auf, zur Sicherung der Elektrizitätsversorgung gemeinsam mit den Ländern eine Betriebsverlängerung für die AKW Emsland, Isar 2 und Neckarwestheim 2 über den Winter 2023 / 2024 vorzubereiten. Die Betreiber bräuchten sofortig eindeutige und verbindliche Zusagen Zusage, um „vorsorglich“ Brennstoff zu beschaffen sowie Personal und Technik „mit Gewährleistung des Bundes“ bereitzustellen, heißt es in einem Antrag.
Gefordert wird neben einer Änderung des Atomgesetzes auch, die Betreiber bei der Beschaffung von Brennelementen finanziell und organisatorisch zu unterstützen, um die rechtzeitige Belieferung mit Brennstoff zu ermöglichen. Der Bundestag hat im November beschlossen, den eigentlich zum 31. Dezember 2022 geplanten Atomausstieg wegen der Energiekrise zu verschieben und die drei verbliebenen AKW im Streckbetrieb bis zum 15. April 2023 weiterlaufen zu lassen. (sas/vom/31.03.2023)
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*Danke BILDplus: Weil das Thema außerordentlich wichtig für die Fragestellung Atomausstieg, Deutschland“ ist, zitieren wir den Text des Bildplus-Artikels als PDF. Verweise lesen Sie komplett, wenn Sie Bildplus testen/abonnieren. Wir empfehlen Bildplus ausdrücklich.

Ausstieg Deutschlands aus Kernenergie 15.4.2023
Die Doku der ARD bei MEDIAGNOSE
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Google: Zeit Döpfner
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13.4.2023
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mit Robert Meier
Erstausstrahlung: Samstag, 15. April 2023, 5:05 Uhr

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13.4.2023
Quelle & aktuelle Nachrichtenausgabe
Marcel Joppa im Gespräch mit Gudula Walterskirchen, Stephan Karl Sander-Faes und Silke Schröder – Kontrafunk-Kommentar: Burkhard Müller-Ullrich.
Erstausstrahlung: Freitag, 14. April 2023, 6:05 Uhr
In der Ausgabe vom 14. April spricht Marcel Joppa mit der Publizistin Gudula Walterskirchen [ab Min. 3:40] über die Corona-Aufarbeitung in Niederösterreich; dort sollen Corona-Kritiker sogar entschädigt werden. In einem Interview mit der Immobilienmaklerin und Kolumnistin Silke Schröder [ab Min. 15:28] geht es um die verheerenden Auswirkungen der neuen Wärmepumpen auf private Wohnungsbesitzer und den Immobilienmarkt. Mit dem Autor und Historiker Dr. Stephan Sander-Faes [ab Min. 28:51] sprechen wir über die neuesten Pläne der EU: einen digitalen Reisepass mit biometrischen Grenzkontrollen und Smartphone-Pflicht. In einem Kommentar von Burkhard Müller-Ullrich [ab Min. 40:12] geht es dann schließlich um Geheimdienste, geheime Operationen und um diejenigen, die darüber berichten.
Medienschau [ab Min. 46:36]
Quelle Zitat & Kommentar und Kontrafunk aktuell 14.4.2023 hören
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Kontrafunk-Kommentar von Burkhard Müller-Ullrich:
Late biosas, lehrte Epikur – zu deutsch: Lebe im Verborgenen! Natürlich gab es auch damals schon Geheimdienste, und vielleicht war der Philosoph selber ein Schlapphut. Jedenfalls gehörte auch schon damals das Täuschen und das Tricksen zu den wichtigsten strategischen Maßnahmen im Krieg, siehe Trojanisches Pferd. Seitdem beruht alles Geheimdienstliche auf diesen zwei Tätigkeiten: Verbergen und Verwirren. Im Wort Schwindeln steckt beides: die Lüge und die Nebelkerze. Um gut schwindeln zu können, muss man die ganze Welt schwindlig machen, am besten man dreht sich wie Baerbock permanent um 360 Grad.
Natürlich kippt von einem großangelegten Schwindel manchmal etwas auf. Dafür sind eigentlich die Journalisten zuständig. Die Presse ist eine Art Gegen-Geheimdienst, argwöhnisch gegenüber dem staatlichen Geheimdienst, aber ihm auch irgendwie verpflichtet. Denn für die heldenhafte Enthüllungsgeste braucht es auf der anderen Seite das Bestreben der Verschleierung. Und so gehören die Tarner und die Aufdecker symbiotisch zusammen.
Darum an dieser Stelle ein Karrieretip für Nachwuchsjournalisten: Schreiben Sie über Geheimdienste! Schreiben sie, was sie wollen; lassen Sie Ihren wildesten Phantasien freien Lauf! Erstens haben Sie mit solchen Stories immer Erfolg, denn sowohl Ihr Chef als auch Ihr Publikum werden glauben, dass Sie hartnäckig recherchiert und sich womöglich schlimmen Gefahren ausgesetzt haben. Und zweitens können Sie, selbst wenn Ihr Artikel komplett falsch ist, unbesorgt sein, denn Geheimdienste verlangen keine Gegendarstellungen. Kein Geheimdienst ruft bei Ihrer Zeitung, um zu berichtigen: Es war nicht Sarin, sondern Rizin, womit wir den Mann vergiftet haben. Oder: Wir haben in dieser Sache nicht mit den Briten, sondern mit den Norwegern zusammengearbeitet.
Nur Vorsicht, wenn man sich mit erfundenen Sachen zu weit hinauslehnt, die zufällig der Wahrheit entsprechen. Das könnte Verwicklungen geben. Wie überhaupt Verwicklungen auf einem Gebiet, wo raffinierter Spin und krankhafte Spinnerei nicht weit auseinander liegen, viel Unheil stiften können. Sind beispielsweise die kürzlich an die Öffentlichkeit gelangten amerikanischen Militärdokumente eher ein GAU oder ein Schachzug der US-Regierung? Ist das negative Bild Selenskys und der ukrainischen Armee, das darin gezeichnet wird, für das Pentagon eine Peinlichkeit sondergleichen oder handelt es sich um einen raffinierten Versuch, einen beabsichtigten Stimmungsdreh herbeizuführen? Ist vielleicht der tatsächlich vorhandene Peinlichkeitsrest der Preis, den die US-Führung bezahlt, um den Verdacht, es könnte sich um Absicht handeln, zu zerstreuen?
Das Treiben von Geheimdiensten gleicht immer einer Richtungsänderung um 360, 720 oder 1080 Grad; man muss bloß stets eine Drehung mehr als der Gegner draufhaben. Es ist intellektuell weitaus herausfordernder zu lügen als einfach die Wahrheit zu sagen. Denn wer lügt, muss die Wahrheit immerhin kennen und einen passgenauen Überbau dazu zimmern. Irreführung ist das Gegenteil von Irrtum; es bedarf mehrspurigen Denkens wie beim Schachspiel.
Nun sind aber Geheimdienstaktionen kein bloßes Gedankenspiel, sondern oft schmutzig, blutig, böse. Die gewaltsame Fratze des Staates ist zumindest im freiheitlich-demokratischen Westen ein ungewohnter Anblick, und selbst hartgesottene Journalisten haben manchmal Mühe, diesen auszuhalten. Man gruselt sich auch nicht von ungefähr vor der Vorstellung, dass die hehren Lehren des Staatskundeunterrichts vor den kalten Imperativen der Staatsraison keinen Bestand haben könnten.
Und doch ist es nicht ungewöhnlich, dass Verbündete einander mißtrauen und ausspionieren, zumal unter Kriegsbedingungen. Schlimmer ist es, wenn auf dem Altar der Staatsraison Menschenleben geopfert werden, und am Schlimmsten, wenn es die eigenen Leute sind. Aber die Geschichte bietet zahllose Beispiel hierfür: Massaker wurden verübt, nur um sie der Gegenpartei unterschieben zu können, Blutbäder an der eigenen Bevölkerung um eines Propagandavorteils willen. Das ist die Manifestation des Bösen, vor dem es jeden Menschen, der noch eine Seele hat, nur grausen kann. Und doch spricht viel dafür, dass dergleichen im Ukrainekrieg genauso vorkommt, wie es im Jugoslawienkrieg der Fall war und bei tausend anderen Gelegenheiten.
Die Geheimpapiere, die jetzt wie eine Tischbombe geplatzt sind, können Fake sein und sie können ein Spiegel sein, in dem wir einen großen Fake erkennen. Sie können jedoch wegen dieser Unentscheidbarkeit auch ein Training für die Welt sein, damit man abstumpft und Fake für Normalität hält; so wie die Pipeline-Sprengung in der Ostsee mit soviel widersprüchlichem Nonsense erklärt wird, daß die Öffentlichkeit in Hypnose fällt.
Wir erleben seit geraumer Zeit eine Agonie des Realen, ein ontologisches Verdunsten von Wirklichkeit. Bald treten die bildgebenden Möglichkeiten der sogenannten künstlichen Intelligenz hinzu. Daran ist nichts intelligent, aber es führt zu einer babylonischen Verwirrung mit höchster Rechenleistung. Die abendländische Unterscheidung von wahr und falsch wird irrelevant. Die zwischen gut und böse droht dann ebenfalls in Rente zu gehen.
Eine Dummbatzin* „rechnet“

… erwartet trotz des Atomausstiegs perspektivisch sinkende Strompreise. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer warnt dagegen vor einem Standortnachteil für Deutschland. Es drohten steigende Kosten und Probleme bei der Energieversorgung.
Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) erwartet trotz des Atomausstiegs perspektivisch sinkende Strompreise. „Der Strompreis wird natürlich günstiger werden, je mehr Erneuerbare wir haben“, sagte Göring-Eckardt am Dienstag dem Sender MDR Aktuell. „Wind und Sonne, die kriegen wir immer zum Nulltarif. Da brauchen wir die Anlagen und die Netze, und deswegen ist das das Entscheidende.“ Atomkraft dagegen sei „teuer, sowohl in der Herstellung, in der Produktion, als auch danach“.
So sei die Frage der Endlagerung ungeklärt. Derzeit stehe der Atommüll in Zwischenlagern in der ganzen Republik. „Auch das kostet natürlich richtig, richtig viel Geld“, betonte die Grünen-Politikerin. Die Kosten trügen die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler „und vor allen Dingen die künftigen Generationen“.
Auch für die Versorgungssicherheit sei in Deutschland keine Atomkraft mehr nötig. Sie habe im vergangenen Winter „keine wesentliche Rolle mehr gespielt“, so Göring-Eckardt. „Es war wirklich marginal, was gebraucht worden ist.“ Als kurzfristiger Ausgleich in Zeiten mit besonders hohem Energiebedarf seien Atomkraftwerke nicht geeignet: „Man kann sie gerade nicht bei Spitzen zuschalten. Dafür brauchen wir noch andere Energieträger.“ Hier sei Gas „für die Übergangszeit noch die bessere Variante“.
[…]
Quelle Ausschnitt, Zitat kompletter Bericht plus Kommentare
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Strom wird billiger, versprechen die Grünen und feiern den Atom-Ausstieg
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*Meine Meinung
… hört man in diesen Tagen und Wochen landauf landab häufiger: Was ist nur aus Deutschland geworden? Man hört ihn in der vollständig ruinierten Deutschen Bahn, die so gut wie keines ihrer Ziele mehr pünktlich erreicht. Man hört ihn in den Warteschlangen, die sich Hunderte Meter durch unsere Flughäfen ziehen. Man hört ihn beim Blick auf die Energiepreise, die Hunderttausende Menschen in Deutschland in die Verschuldung und großartige Unternehmen ins Ausland treiben. Was ist nur aus unserem Land geworden? Wir bei „Achtung, Reichelt!“ haben überlegt, was die Ursache dafür ist. Wir waren uns schnell einig: Wenn aus einem Land, das früher auf der ganzen Welt bewundert wurde, ein Land wird, das von der ganzen Welt nicht mehr ernst genommen wird – dann ist das kein Naturereignis. Dann ist das menschengemacht. Aus unserem einst hochkompetenten Land ist ein hoch-in-kompetentes Land geworden, weil auf immer mehr Schlüsselpositionen und einflussreichen Beraterposten Menschen Platz genommen haben, die genau das sind: vollständig inkompetent. Wir haben uns deshalb zusammengesetzt mit dem Ziel, eine Liste zu erstellen mit den inkompetentesten Menschen, die unser Land zu bieten hat. Die Liste umfasste schnell mehrere Seiten. Wir haben über die Auswahl so heftig gestritten, dass wir am Schluss einen Kompromiss finden mussten. Wir fangen mit sechs unfassbar inkompetenten Deutschen an, behalten uns aber vor, die Liste beliebig zu verlängern. Für Teil 2 freuen wir uns auf Ihre Vorschläge, jetzt hier in die Kommentare schreiben!
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Alle Videos von Achtung Reichelt
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