Damit der der Spielespaß bzw. Abstieg sich noch ein wenig hinzieht, baut man beim Habeck-Monopoly noch ein paar Hemmnisse ein: ‚Gehe über Start und streiche hohe Subventionen ein! Springe zur Parkallee und nimm Dir noch einen Doppel-Wumms!‘
Thema der Ausgabe vom 31. Juli ist der Entwurf zur Einführung digitalen Zentralbankgeldes. Gernot Danowski spricht mit dem FinanzexpertenDr. Norbert Häring [Mikro 1] über die möglichen Auswirkungen und die Hintergründe. Der Ingenieur und UnternehmensberaterThomas Maetzel [Mikro 2] kritisiert die schlechte Ausbildung und die geringe Kompetenz deutscher Politiker und benennt dafür im Interview die Gründe. Wir sprechen über das System der Ineptokratie, in der die Unfähigsten regieren. Weiterhin führen wir unsere Reihe „Opposition – wie und wo“ fort. Diesmal haben wir die EDU [ Daniel FrischknechtMikro 3]im Blick, die Eidgenössisch Demokratische Union.Frank Wahlig [ab Min. 25:27] spricht in einem Kommentar über dunkle Wolken über Deutsch Wokistan. Und zum Tode des deutschen Schriftstellers Martin Walser hören Sie einen Nachruf vonBurkhard Müller-Ullrich [ab Min. 2:57].
Mit Strohhut und runder Brille meldet sich der Apokalyptiker unter den Ministern aus dem Urlaub und prophezeit den Untergang Italiens. Zu heiß, das Ende einer Ära des Tourismus stehe bevor. Nun gut, er hat‘s mal wieder getan. Der Karl. Doch Lauterbach fährt einen Shitstorm ein und homerisches Gelächter. Soll der doch im Schwarzwald urlauben, mit Pullover und Regenjacke. Nur still sein soll er, dieser Karl. Der neue Chef des Weltklimarates sagt etwas wissenschaftlich Vernünftiges. Wenn die Erde sich um 1,5 Grad erwärme, das sei nicht das Ende der Welt noch das der Menschheit. Man müsse technologisch, wissenschaftlich darauf reagieren. Autsch, das sitzt. Wird doch der heilige Gral all der weiblichen Klimakids entweiht. Das 1,5 Grad-Ziel wird in Frage gestellt. Die ganzen antikapitalistischen Systemwechsel-Visionen: dahin. Dafür kleben sie doch auf Straßen und Autobahnen. Dafür bringt die grüne Bürgermeisterin von Kreuzberg den Klebenden Erfrischungsgetränke. Dieser Akt der gelebten Solidarität ist problemlos, tragen die Klebenden doch Windeln. Da ist ein Kipppunkt erreicht worden. Da wurde schamlos übertrieben. Die Mediengesichter der Klimakleber werden vom Publikum als verstörend wahrgenommen. Verzogene, hysterische junge Frauen des Wohlstandes. Keine Ausbildung, wenig Bildung – aber geborgte Haltung und schrill. Der Beifall kam immer schon aus der eigenen woken linken Blase. Verstärkt durch Schreibende, nein, nicht durch Journalisten, durch Schreibende. Die einen kleben. Die anderen schreiben. Sie sind sich so ähnlich. Nach einer Umfrage sagen 85 Prozent der Menschen: die Leute gehen mir auf die Nerven. Das soll aufhören. Die Grünen merken, dass ihre nützlichen Idioten von gestern heute ihre Nützlichkeit verloren haben. Die Grünen gehen auf Distanz, um ihr Projekt des großen Staatsumbaus nicht zu gefährden. Und was ist geschehen, wenn in großen Zeitungen das Habecksche Heizgesetz in Frage gestellt wird. Das sei unausgegoren, widersprüchlich und schädlich für Land und Bürger. Weg damit, also. Die Absicht, den Bürgern Schlechtes und dem Klima nichts Gutes zu tun, bekommt ein Fragezeichen. Es fällt auf, dass auch die großen Nachrichtensendungen so etwas wie Kritik an Habeck und Konsorten zulassen. Ist da überall der Zensorist in Urlaub oder geht man vorsorglich auf Distanz zu den Helden von gestern? Auch den Redaktionen tritt die Wirklichkeit die Türen ein. Der wirtschaftliche, kulturelle Niedergang des Landes lässt sich nicht weiter schönreden. Die Daten sind eindeutig. Die sogenannte Energiewende ist in die Sackgasse gelaufen, die illegale Migration führt zu Einspruch von Kommunal-und Landespolitikern: Die Heimat gehe verloren, die Bürger wollten sichere Städte und gesicherte Grenzen. Waldbrände in Südeuropa: Nicht der Klimawandel hat gezündet, sondern der Brandstifter war es. Die Moralgrüne Göhring-Eckardt postet das Bild einer Savannenlandschaft: Deutschland im Klimawandel sei das. Es war die Aufnahme eines Truppenübungsplatzes. Göring-Eckardt weiß, dass sie lügt, die Journalisten wissen, dass sie lügt. Gestern war das noch ok. Heute wird geschrieben, was Sache ist. Sie hat mit Bildern gelogen. Da ist ein Kipppunkt erreicht. Das lässt sich durchdeklinieren. Vom kleinen Klimakleber in Windeln zur EU-Kommissionschefin, die am Amt klebt. Ursula von der Leyen bekommt das Angebot, mit den Stimmen der Eurogrünen wiedergewählt zu werden, wenn sie denn die grüne Agenda umsetzt. Dieses Angebot kommt nur deshalb, weil die Konservativen im EU-Parlament die Nase voll haben von von der Leyen und ihrem Green Deal. Autoritäres Grün ist europaweit auf dem Rückzug. Schallendes Gelächter über Lauterbach, Grinsen über grüne Windmacher, Lächeln über Klimaaktivisten als Selbstdarsteller. Die Unverschämtheit wird ausgelacht. Doch das Lachen bleibt im Halse stecken. Spätestens dann, wenn man darüber nachdenkt, warum man sich von solchen Leuten, mit solchen Ideen so hat verführen und verängstigen lassen. Für die Philosophen unter den Hörern: Das, was am Kippen ist, soll man umtreten, damit es schneller fällt. Friedrich Nietzsche.
________
SupportenSie den Kontrafunk – Die Stimme der Vernunft
Erstausstrahlung: Sonntag, 30. Juli 2023, 5:05 Uhr
Der Philosoph und Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz, der Journalist und Publizist Ralf Schuler sowie der Schweizer SVP-Politiker, Publizist und Unternehmer Claudio Zanetti diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über das Brandmauern-Sommertheater der CDU, über das ungebrochene Sendungsbewußtsein der Staatsmedien, über bedenkliche Informationssteuerung bei der deutschen Polizei und über die Anmaßung der Regierungen, auf nationaler und europäischer Ebene den Meinungsmarkt per „Media Freedom Act“ und „Digital Services Act“ an die Kette zulegen. Außerdem geht es um die Zustände in der Schweiz, kurz vor dem Nationalfeiertag am 1. August.
… er wolle die Strom- und Gaspreisbremsen über den kommenden Winter bis Ostern 2024 verlängern. „Die Preisbremsen wirken wie eine Versicherung gegen steigende Preise.“ Nach den bisherigen Beschlüssen würden die Energiepreisbremsen zum Jahresende auslaufen. „Ich werbe aber dafür, dass wir sie nochmals verlängern, und zwar bis Ende des Winters – genauer gesagt, bis Ostern.“ Tatsächlich war die Option zur Verlängerung bereits in dem ursprünglichen Gesetz vorgesehen. …
… Eine solche Verlängerung wäre laut Habeck angesichts der gesunkenen Einkaufspreise vor allem eine Vorsichtsmaßnahme. „Wenn die Preise fallen und unter dem Deckel von 40 Cent bei Strom oder zwölf Cent bei Gas für private Verbraucher liegen, dann braucht man die Bremsen nicht“, erklärte der Minister. „Aber wenn doch etwas passieren sollte, ist die Absicherung eben auch im kommenden Winter noch da.“ […]
Droht der deutschen Wirtschaft der Weg zurück in die Steinzeit?
Wirtschaftsminister Robert Habeck (53, Grüne) sieht angeblich keinen Grund für „German Angst“ und „die Gefahr der Deindustrialisierung“, wie er in der ARD sagte. Doch die Lage wird immer dramatischer: Die Wirtschaft schrumpft, die Stimmung in den deutschen Chefetagen wird immer schlechter. …
► Hauptursache für die Krise sind laut Experten weiterhin hohe Energiepreise!
Die Ampel-Regierung ist angetreten, um Strom günstiger zu machen. Im Koalitionsvertrag heißt es, dass die Wirtschaft „wettbewerbsfähige Strompreise unter konsequenter Nutzung erneuerbarer Energien“ bekommt.
ABER: Siemens-Boss Roland Busch (58) und Ifo-Präsident Clemens Fuest (54) machen in BILD klar: Strom bleibt teuer, die Versprechen der Regierung schlagen fehl! Selbst das Wirtschaftsministerium geht in einer internen Prognose von einem Preisanstieg aus.
Fuest: „Die Strategie, zunehmend auf Strom-Importe zu setzen, wird uns auf die Füße fallen. Denn der Preis wird durch die Verknappung in Deutschland steigen.“
*Danke BILDplus: Weil das Thema außerordentlich wichtig für die Fragestellung „Demokratie, AfD, Politische Kultur, Wahlen“ ist, zitieren wir den Text des Bildplus-Artikels komplett. Verweise lesen Sie komplett, wenn Sie Bildplus testen/abonnieren. Wir empfehlen Bildplus ausdrücklich.
E-Paper über readly.com (30 Tage unverbindlich testen!) inkl. NZZ, Tichys Einblick Printausgabe, FOCUS, WELT, WELT am Sonntag, Bild, Bild am Sonntag, HörZu und viele, viele Magazine & Zeitungen mehr in einem Abo.
… will der Wirtschaftsminister die Regeln, wann deutsche Unternehmen Exporte durch den Staat absichern können, ändern. Künftig sollen nur klimafreundliche Geschäfte voll gefördert werden. So forciert Habeck die Abwanderung von Firmen …
Es steht derzeit nicht gut, um die deutsche Wirtschaft. Fast täglich werden neue Zahlen veröffentlicht, die Grund zur Sorge geben: Das Geschäftsklima sinkt, die Laune der Einkaufsmanager ist im Keller und der Internationale Währungsfonds reduziert seine ohnehin schon negativen Erwartungen für die deutsche Wirtschaft sogar noch weiter.
Zu diesen harten Fakten gesellen sich die Warnungen aus den Unternehmen, die sich angesichts von immer höheren Energiepreisen und immer weniger Fachkräften zunehmend für Investitionen ins Ausland entscheiden. Auch Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) kennt diese gefährliche Gemengelage. Mehrfach sprach er von der Innovations- und Investitionszurückhaltung in Deutschland.
Doch statt etwas gegen diesen Trend zu unternehmen, Hemmnisse und Bürokratie abzubauen alles auf Wachstum auszurichten, tut er das Gegenteil. Sein Ministerium veröffentlicht mitten in der Berlin der Sommerpause eine neue Hürde für Exporte: Nur noch wer seine Geschäfte klimafreundlich abwickelt, darf mit der vollen Unterstützung des deutschen Staates rechnen.
*Weil das Thema außerordentlich wichtig für die Fragestellung „Deutschland, Klima, Wirtschaft u.v.m. “ ist, zitieren wir den Text und einen Teil der Leserkommentare als PDF. Verweise und alle Kommentare der Leserschaft lesen Sie, wenn Sie WELTplus testen/abonnieren. Wir empfehlen WELTplus ausdrücklich: 30 Tage für 1 € testen. Achtung: Die Schnupperangebote können sich ändern!
E-Paper über readly.com (30 Tage unverbindlich testen!) Inkl. NZZ, Tichys Einblick Printausgabe, FOCUS, WELT, WELT am Sonntag, Bild, Bild am Sonntag, HörZu und viele, viele Magazine & Zeitungen mehr in einem Abo.
*Weil das Thema außerordentlich wichtig für die Fragestellung „Deutschland, Migration, Nation u.v.m. “ ist, zitieren wir den Text und einen Teil der Leserkommentare als PDF. Verweise und alle Kommentare der Leserschaft lesen Sie, wenn Sie WELTplus testen/abonnieren. Wir empfehlen WELTplus ausdrücklich: 30 Tage für 1 € testen. Achtung: Die Schnupperangebote können sich ändern!
E-Paper über readly.com (30 Tage unverbindlich testen!) Inkl. NZZ, Tichys Einblick Printausgabe, FOCUS, WELT, WELT am Sonntag, Bild, Bild am Sonntag, HörZu und viele, viele Magazine & Zeitungen mehr in einem Abo.