Tagebuch 25.5.2026 aktuell: Schreiber – Deutsche Klimaangst & RCP 8.5 unplausibel & NiUS – Wochenrückblick & Bas – So geht Umvolkung & Steinhöfel & Patzelt & Holm & Leihmutterschaft & vieles mehr

Constantin Schreiber 24.5.2026

DEUTSCHLAND: Warum ist bei uns ‚Klimaangst‘ so ein großes Thema?

Zum Pfingstwochenende ist es deutschlandweit sonnig und warm. Und schon wird erneut intensiv vor dem Klimawandel gewarnt. Klimaangst ist in Deutschland besonders stark ausgeprägt, obwohl das Land klimatisch eigentlich eher zu den kühleren Regionen der Welt gehört. Der Grund dafür liegt weniger im Wetter selbst als in der deutschen Mentalität und politischen Kultur. Deutschland hat historisch eine außergewöhnlich starke Tradition moralischer Selbstreflexion entwickelt und behandelt viele gesellschaftliche Fragen nicht nur pragmatisch, sondern ethisch. Genau deshalb wurde Klimaschutz hier zu weit mehr als bloßer Umweltpolitik – nämlich zu einer Art gesellschaftlichem Moralprojekt. Gleichzeitig hatten die Grünen in Deutschland deutlich größeren kulturellen und politischen Einfluss als vergleichbare Parteien in den meisten anderen größeren Staaten. Hinzu kommt, dass deutsche Gesellschaft und Medien generell sehr sensibel auf Risiken, Unsicherheit und mögliche Zukunftsgefahren reagieren. In wohlhabenden und stabilen Ländern entsteht außerdem mehr Raum für langfristige Zukunftsängste und identitätsstiftende Debatten. Deshalb ist der Klimawandel in Deutschland heute nicht nur ein naturwissenschaftliches Thema, sondern eng mit Fragen von Moral, Verantwortung und gesellschaftlichem Selbstverständnis verbunden.

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Kontrafunk aktuell 25.5.2026

Christoph Canne: Das Zurückrudern unehrlicher Klimawissenschaftler

Drastische Klimaszenarien brechen in diesen Tagen in sich zusammen. Dr. Christoph Canne, Energieexperte und Sprecher der Initiative Vernunftkraft, erläutert die bröckelnden Grundlagen der Prophezeiungen und die politischen Folgen.

Das Merz-Debakel: Kein Plan, keine Strategie – und kein Rückhalt mehr

  • Friedrich Merz im freien Fall – halluziniert der Kanzler bereits? –  Friedrich Merz häuft Fehler auf Fehler. Ob unbedachte Seitenhiebe gegen die USA, fragwürdige Aussagen auf dem Katholikentag oder der kommunikative Totalschaden beim Besuch der SPD-Fraktion: Selbst seine treuesten Verteidiger im politischen Journalismus finden kaum noch Argumente, ihn zu schützen. Keine erkennbare Strategie, keine klare Linie – stattdessen sagt der Bundeskanzler offenbar einfach das, was er glaubt, beim jeweiligen Publikum gut ankommen zu lassen. Besonders das Bild, das Merz beim SPD-Fraktionsbesuch abgegeben hat, sorgt für Kopfschütteln: vor der roten SPD-Wand, mit SPD-Namensschild, SPD-Schal und SPD-Rhetorik. Ein Kanzler, der freiwillig im kompletten Branding des politischen Gegners auftritt – ein kommunikativer Supergau ohne historisches Vorbild in der Bundesrepublik.
  • Wer berät Friedrich Merz eigentlich noch? Derweil läuft die Zeit ab: Aus Handwerk, Industrie und Wirtschaft kommen täglich Alarmsignale, der Reformstau wächst und die Koalition diskutiert über den Termin des nächsten Gipfels. Außerdem:
  • Warum sinkt das Bildungsniveau in Deutschland und hat das System daran vielleicht sogar ein Interesse?
  • Was steckt hinter Merkels Forderungen nach Regulierung sozialer Medien, obwohl die genannten Beispiele allesamt verfassungskonform sind?
  • Und was bedeutet es für die Union, wenn Merz weiter die letzten programmatischen Überzeugungen seiner Partei opfert, nur um die Koalition zusammenzuhalten?

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Union Stiftung –  Prof. Dr. Werner J. Patzelt 24.5.2025

Brandmauer gescheitert: Droht jetzt das Ende der CDU Bundesregierung?

Steht die aktuelle Bundesregierung vot dem aus?

Professor Werner Patzelt analysiert die Krise der CDU, den Höhenflug der AfD und den wachsenden Druck auf Friedrich Merz. Im Mittelpunkt stehen die politische Lage im Osten, mögliche AfD-Regierungen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, die Zukunft der Brandmauer und die Frage, ob Deutschland schon bald über Neuwahlen spricht. 🇩🇪⚡ Patzelt beschreibt eine Union in der strategischen Sackgasse: Wer keine linke Politik will, findet laut seiner Analyse immer seltener eine Alternative zur AfD. Gleichzeitig wächst der Druck auf Merz von mehreren Seiten: aus der eigenen Partei, von früheren Merkel-Anhängern und aus der Mittelstandsvereinigung. Kann die CDU ihren Kurs noch korrigieren? Oder drohen Spaltung, Machtverlust und eine neue politische Ordnung?

  • 00:00 Intro: Merz unter Druck Warum die Bundesregierung wackelt
  • 01:02 Björn Höcke bei Ben Ungeskriptet und die Debatte um Meinungsfreiheit
  • 02:28 Medienkritik Gefahr für die Demokratie oder Akt der Befreiung?
  • 04:49 Saskia Esken, Werbeboykott und politische Kultur
  • 06:12 Warum die AfD im Osten so stark ist
  • 08:43 Kann die AfD regieren und Ministerpräsidenten stellen?
  • 11:10 Was eine AfD-Landesregierung auslösen könnte
  • 15:05 Zerreißt die Brandmauer die CDU?
  • 17:40 Bundesregierung unter Merz 85 % Unzufriedenheit
  • 19:40 Die größten Fehler von Friedrich Merz
  • 22:28 Was die Union jetzt strategisch tun müsste
  • 25:17 Kommt es zu Neuwahlen im nächsten Jahr?
  • 26:37 Abmoderation der Union Stiftung

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25.5.2026 Kontrafunk Nachrichten

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Wahlumfragen & ab 20.12.2024 kumuliert

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Vergrößerung – Quelle/Umfragen aktuell: FG Wahlen (ZDF) Bundestag Spezial & INSA LT Sachen Spezial &INSA Bundestag Spezial & Forsa Bundestag Spezial

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DeutschlandfunkPresseschauen

So geht Umvolkung

WELT-TV 24.5.2026

DEUTSCHLAND: So viele Einbürgerungen wie seit 25 Jahren nicht mehr! Kritik an lockeren Regeln wächst

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland so viele Menschen eingebürgert wie seit 25 Jahren nicht mehr. Nach Recherchen der „Welt am Sonntag“ erhielten allein in 14 Bundesländern rund 310.000 Menschen den deutschen Pass. Eine Ursache dafür ist, dass Zugezogene aus den starken Migrationsjahren 2015 und 2016 inzwischen die notwendige Aufenthaltsdauer für eine Einbürgerung erreicht haben. Zum anderen wirkt die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts nach, mit der die frühere Ampelregierung die Voraussetzungen für den deutschen Pass erleichtert hatte. Die meisten Antragsteller kommen weiterhin aus Syrien, danach aus der Türkei und zunehmend auch aus Russland.

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Medienanwalt Joachim Steinhöfel geht mit den NIUS-Kritikern der re:publica hart ins Gericht

Auf der re:publica in Berlin entbrennt eine scharfe Debatte über Meinungsfreiheit – und ihre Grenzen. Gleichzeitig sorgt das neue Buch von Medienanwalt Joachim Steinhöfel, „Der Staat gegen Steinhöfel“, für zusätzliche Brisanz.

Bei NIUS Live am Abend kritisiert Steinhöfel den zunehmenden Einfluss staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure auf den digitalen Diskurs. Organisationen, Meldestellen und Teile der Politik würden unter dem Vorwand von Schutz und Regulierung immer stärker in die Meinungsfreiheit eingreifen. Besonders problematisch sei aus seiner Sicht, dass kritische Stimmen nicht mehr nur argumentativ bekämpft, sondern teilweise ausgegrenzt werden sollen. Auch staatliche Meldestellen wie „Hessen gegen Hetze“ stehen in der Kritik: Während sie offiziell gegen strafbare Inhalte vorgehen, sehen Kritiker hier eine Entwicklung hin zu übermäßiger Kontrolle und fragwürdigen Verfahren. Steinhöfels Fazit: Der Konflikt um freie Meinungsäußerung ist längst im Zentrum der Gesellschaft angekommen – und entscheidet mit darüber, wie offen der öffentliche Diskurs künftig noch ist.

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Roland Tichy – Lage der Nation 24.5.2026

Wenn Wahlen etwas ändern, werden sie verboten

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TE Wecker am 25.5.2026

Historischer Treppenwitz: Was alte Windmühlen über Energiewende verraten

Heute am Pfingstmontag ist Deutscher Mühlentag. Wir stehen fasziniert vor alten Wind- und Wassermühlen und bewundern die historische Technik. Doch der alte Müller wusste aus harter Erfahrung: Auf die Natur ist kein Verlass. Jahrhundertelang haben unsere Vorfahren daran gearbeitet, sich von den Launen des Wetters und der schwankenden Kraft von Wind und Wasser zu befreien, um verlässliche Energie für eine moderne Industrie zu schaffen. Heute wollen „Energiewender“ genau dorthin zurückrudern. Eine kurze Erinnerung an die Physik des Windes – und warum die Energiewende ein Rücksturz in vorindustrielle Zeiten ist.

 24.5.2026

Bojanowskis Klima-Kolumne

Wie geht’s dem Klima wirklich?

Paarungsverhalten, Kriege, Baseballpunkte, Flugturbulenzen – kaum etwas, für das der Klimawandel nicht verantwortlich gemacht wird. Interessengruppen nutzen das Thema in ihrem Sinne – was soll man glauben?

Axel Bojanowski, Diplom-Geologe und Chefreporter Wissenschaft bei WELT, hat in Klimaforschung diplomiert und berichtet seit 30 Jahren über Klimaforschung und Klimapolitik. In seiner BILD-Kolumne erzählt er aktuelle Geschichten von der globalen Erwärmung zwischen Lobbygruppen und Wissenschaft – und ordnet ein: sachlich, kritisch, unabhängig.

Ohne Alarmismus. Ohne Verharmlosung.

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Die aktuelle Kolumne: Die vier größten Missverständnisse über den Klimawandel

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Apollo News 24.5.2026

Physik-Professor zerstört den Klima-Wahn – Gerd Ganteför im Gespräch

„Die Klimawissenschaft ist einfach keine Wissenschaft – Wissenschaft lebt von der Skepsis, die Klimawissenschaft bekämpft Skepsis mit allen Mitteln!“, rechnet Gerd Ganteför im Apollo News-Gespräch ab. Ganteför ist Experimentalphysiker, Klima-Wissenschaftler und einer der bekanntesten Wissenschaftserklärer im deutschsprachigen Raum. 25 Jahre lang lehrte er als Professor an der Universität Konstanz, heute betreibt er den YouTube-Kanal @GrenzendesWissens . Als er sein Buch „Klima – Der Weltuntergang findet nicht statt“ veröffentlicht, beginnen seine Probleme: Politiker fordern, Ganteför keine Plattform mehr zu geben, sogar seine Freunde sollen von Klimawissenschaftlern unter Druck gesetzt worden sein. Schließlich leitet die Universität Konstanz nach 25 Jahren Dienstzeit sogar ein Verfahren wegen angeblich „verfassungsfeindlicher Aussagen“ ein. Und das alles wegen seiner Einschätzung, dass der Klimawandel nicht zum Weltuntergang führen werde.

„Die Intelligenz des Univerums“ von Gerd Ganteför – jetzt hier erhältlich: * „Klima: Der Weltuntergang Findet Nicht Statt“ von Gerd Ganteför – jetzt hier erhältlich: *

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NIUS Live, 23.05.26

Meuterei gegen Merz: Die eigenen Leute wenden sich vom Kanzler ab

Friedrich Merz fordert eine Koalition ohne rote Linien und bekommt prompt den Konter aus den eigenen Reihen. Nur einen Tag nachdem der Kanzler bei der SPD-Fraktion um Kompromissbereitschaft gebeten hatte, schickt der mächtige Parlamentskreis Mittelstand ein knallhartes Papier: keine Steuererhöhungen, keine Zweckentfremdung des Sondervermögens, keine weitere Aufweichung der Schuldenbremse. Rund 166 Unions-Abgeordnete stehen hinter diesen fünf Forderungen. Und ihr Vorsitzender, Christian von Stetten, hatte schon vor Wochen offen gesagt, was viele dachten: Diese Regierung wird keine vier Jahre halten. Was bedeutet es, wenn ausgerechnet der engste politische Verbündete des Kanzlers, nun rote Linien zieht?Ist das die offene Meuterei?

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt und Apollo News-Chefredakteur Max Mannhart mit Moderator Norbert Dobeleit über das Thema.

 

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