Wobei wir zu Anfang betonen möchten, dass Herr Bolt seine Goldmedaillen selbstverständlich ganz ohne irgendwelches Doping gewonnen hat. Ist doch klar, oder?
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Im Übrigen ist es Zeit für ein wenig Nachlese.
Wie gerufen kommt da ein Interview, welches der Philosoph Christoph Quarch gegeben hat. Es erschien am 20.8.2016 in den Aachener Nachrichten. Lesen Sie es komplett hier.
Im Detail ist anzumerken, dass Herr Quarch eine recht verquere Sicht der Dinge hat. Das zeigt sich sehr schön am Zusammenhang von
Sport – Ökonomie – Doping
So meint Herr Quarch
Glaubt der geneigte Leser zunächst, dass Fußball ein schönes Beispiel für die Ökonomisierung von Sport liefert, macht der Philosoph urplötzlich einen „doppelten Rittberger“.
Da wird die „eigene Erfahrung Fussball spielen“ Maßstab für weitreichende Erkenntnis. „Man spielt um des Spielens willen“.
Na, wenn das nichts ist.
Radsport sei hingegen etwas ganz anders. Deshalb gibt es dort auch Doping. Denn da gehe es nur ums Gewinnen. Schneller, stärker, kräftiger – das sei der Humus für Doping.
Schwerathleten und ökonomisches Denken = Doping – Habe ich da etwas verpasst?
Herr Quarch offenbart eine Menge Ahnungslosigkeit. Ist doch gerade der Radsport ein exzellenter Mannschaftssport. Ohne Helfer, ohne Taktik, ohne Zusammenhalt gibt es dort nichts zu gewinnen. Und dass Schwerathleten durch ihren Sport reich werden, ist doch eher die Ausnahme.
Zum Schluss des Interviews gibt Herr Quarch noch einen herrlichen Einblick in die Gedankenwelt eines Menschen mit Guten Gedanken.
über meine Verwendung des politisch ach so unkorrekten Begriffs „Mongolismus“?
Quelle: Google
Dann sind Sie ganz sicher auch gegen die Einführung eines von der Krankenkasse bezahlten Bluttests, der mittels eines Finger-Piks die Erbkrankheit Trisomie 23 sicher feststellt.
Denn bei positivem Befund führt die Erkenntnis, dass das ungeborene Kind diese Krankheit hat, in 90 % der Fälle zu einer Abtreibung.
Motto:
´So was` ist heute doch nicht mehr nötig!
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STOPP!
Ganz so einfach ist die Sache nicht.
Solange innerhalb der PräNatalDiagnostik (PND) durch eine Fruchtwasseruntersuchung das Testen auf Trisomie 23 erlaubt ist, kann der viel einfachere und wesentlich – für das Ungeborene – risikoärmere Test per Finger-Piks nicht untersagt werden.
Deshalb ist für mich ganz klar:
Auch die invasive PND in Sachen Trisomie 23 sollte verboten werden.
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Zu den Texten: Auf Logo klicken
Eine ausführliche Begründung gebe ich im Artikel „Wehret den Anfängen“, den ich bereits 2010 im Rahmen der Sarrazin-Debatte veröffentlicht habe. Klicken Sie auf das Logo.
Immer, wenn ich Artikel mit „sensiblen“ Begriffen – z. B. Terrorabwehr -erstelle, kann ich in der Nacht nach der Veröffentlichung einen sprunghaften Anstieg der Zugriffszahlen auf den Politikblog MEDIAGNOSE feststellen.
Sind es mehr Leser?
Nein, bestimmt nicht. Es sind automatische Scanner von unseren geschätzten Sicherheitsdiensten.
hervorgehoben, dass es auf die komplexen Probleme der heutigen Welt keine einfachen Antworten gäbe.
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Extrem einfache Antworten:
„Wir schaffen das!“
„Die Menschen sind eine Bereicherung für Deutschland!“
„Es ist unmöglich, die bundesdeutschen Grenzen zu schützen!“
„Flüchtlinge und Terrorismus haben nichts mit einander zu tun!“
„Das hat mit dem Islam nichts zu tun!“
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Der einzige bundesweit bekannte Politiker, der sich zumindest zum Teil gegen diese Antworten gewandt hat, war Horst Seehofer. Der wurde deshalb in die Nähe von Rechtsextremismus gerückt.
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Die Quittung der einfachen Antworten kommt schneller als erwartet.
„Das sind Leute, die diese Gesellschaft vernichten wollen“
Bericht: Auf Logo klickenHeinz Buschkowsky
Lesen Sie auf www.welt.de den Bericht über Heinz Buschkowsky, einen erfahrungsgestählten Realisten, welcher die Stadt Berlin, aber auch Deutschland bachab gehen sieht.
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Im Editorial der Schweizerischen WELTWOCHE kommentiert Roger Köppel, Chefredaktor und Nationalrat die Vorgänge in der Türkei und anderswo.
Seit einigen Ausgaben erscheint im SPIEGEL die monatliche Kolumne
„Der Syrer“
Hinter dem Syrer verbirgt sich NATHER HENAFE ALALI, ein 27 Jahre alter Mann, der vom Assad-Regime verhaftet wurde und wahrscheinlich zu Recht in Deutschland Asyl genießen würde, wenn er denn nicht schon durch … X … sichere Drittstaaten – er selber spricht in der Kolumne den Libanon und die Türkei an – „geflohen“ wäre.
Ich stelle Fragen, treffe Aussagen, die des Textes würdig sind:
Im ersten Absatz erfolgt ein höchst undifferenzierter Rundumschlag gegen all jene, die sich kritisch mit Flüchtlingen – auch Syrern – und dem Glaubenshintergrund der allermeisten Flüchtlinge, dem Islam, auseinandersetzen. Sofort ist von Islamophobie die Rede; sofort ist von Verletzung die Rede; von endlosen Debatten. Bemerkenswert ist, dass das Hauptaugenmerk vom Syrer auf die Syrer gelenkt wird. Weil sie die größte Gruppe der Ankommenden darstellten.
Im letzten Absatz werden ganz andere Töne angeschlagen. Da meint der Autor fragen zu müssen, „[…], dass in unserer heutigen Welt, die Unterschiede zwischen Menschen und Völkern, gerade in den jüngeren Generationen, abnehmen?“ Um dann „Nationalismus und Hass“ anzuführen, welche die Ursache der ´wahnhaften` und verletzenden Diskussionen um Integration und Unterschiedlichkeit seien.
Viele Syrer müssen ihr Land just in dem Moment verlassen, wo die Änderung der Politik in eine bessere Welt greifbar nahe ist. Hierzu möchte ich anmerken, dass es vor allem junge Männer sind, die die angebliche Kriegshölle verlassen. Ihre Familie, ihre Frauen, ihre Kinder lassen sie in der Mehrzahl einfach zurück. Warum? Weil weder sie noch ihre Familien direkt aus Syrien kommen, sondern aus diversen Flüchtlingslagern rund um Syrien. Dort ist das Leben ganz bestimmt nicht angenehm, doch Gefahr für Leib und Leben besteht nicht. Als sich Westeuropa, insbesondere Deutschland und Österreich, ´dank` Angela Merkel öffnete, machten sich die Stärksten auf den Weg. Mit der Hoffnung auf einbesseres Leben, mit der Hoffnung auf Familiennachzug.
Warum jammert der Autor? Er kommt in ein Land, das ihn aufnimmt. Er bekommt Unterkunft und Nahrung. Er bekommt eine Perspektive. Dürfen sich keine Stimmen erheben? Er ist nicht alleine gekommen. Er hat hunderttausende Menschen mitgebracht. Diese Menschen sind fremd. Sie sind den Menschen, die hier bereits lange leben, fremd. Die Kultur, die Religion, die Traditionen. Da kommen Fragen, da müssen Fragen gestellt werden. Man stelle sich vor 1.500.000 Europäer würden vor der Atomkraft fliehen und in Afrika um Möglichkeiten bitten, sich ein Leben ohne Atomkraft aufzubauen. Das wäre dann aber ganz sicher Kolonialismus. Ganz sicher.
Es kommt zur Frage nach der „Integration“. Ex-Verfassungsrichter Di Fabio merkte auf einer Tagung in Mainz an, dass wir in Deutschland schon froh sein könnten, wenn sich die Ankommenden wenigstens an die Regeln, die das Strafgesetzbuch vorgibt, halten würden. Die Abkehr vom Gedanken, dass die Scharia über dem Grundgesetz stehen würde, hielt er für unwahrscheinlich. Das Grundgesetz ist so lange schön und gut, solange es dem Islamgläubigen „passt“. Zentraler Punkt ist dem Islamgläubigen die Religionsfreiheit. Pflichten, Pflichten, die nicht im Einklang mit seinem Glauben stehen, erkennt er nicht (an), z. B. die Pflicht der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Die gilt für ihn nicht; dieses Nichtgelten fällt unter die Religionsfreiheit. So macht er sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Der Islamgläubige. In Deutschland.
Die Probleme, die der Autor mit der Integration sieht, sind irreal. Der Grund ist einfach. Die orientalische Welt mit islamischer Sozialisation und der hedonistische Westen passen einfach nicht zusammen. Auf der einen Seite haben wir stark autoritäre, von Männern geprägte Kulturen, die sich wegen angeblicher Glaubensfragen so spinnefeind sind, dass sie sich gegenseitig täglich in die Luft jagen. Auf der anderen Seite, hier im Westen, leben Naivlinge, die tatsächlich der Ansicht sind, dass, wenn man nur ganz feste dran glaubt, am Ende alles Gut wird. Das Tragische an der Situation ist, dass diese Naivlinge bis in die höchsten Spitzen von Gesellschaft und Staat vorgedrungen sind. Deshalb werden sich in den nächsten Jahren die westlichen Gesellschaften in die islamischen Traditionen integrieren. Kleines, feines, aktuelles Beispiel: Die Bitte der Kanzlerin an Islamgläubige zu tolerieren, dass in Deutschland Schweinefleisch gegessen wird. Meine Prognose: In 30 Jahren tragen die Frauen in Deutschland verbindlich Kopftuch. Hoffentlich bin ich (62 Jahre) bis dahin schon sozialverträglich abgetreten.
Zum Schluss noch ein Wort zum „Leiden“ des Autors. Er ist freiwillig hier. Er hat seine Familie im Stich gelassen. Da ist es einfach nur widerlich so rum zu sülzen. Niemand hat ihn gezwungen nach Deutschland zu kommen. Er kann jederzeit zurück gehen. Zu seiner Familie. Die lebt garantiert in einem Flüchtlingslager. Nicht schön, aber sicher. Denn wenn sie, die Familie tatsächlich noch in der „Syrischen Kriegshölle“, z. B. in einem umkämpften Teil Alleppos wäre, wäre der Autor ein feiger Lump.
Meine Meinung!
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Sicher, was ich so schreibe, ist alles irgendwie ……. phob. So unsere Naivlinge mit den Guten Gedanken.
Es ist schon schön, wenn man in seiner Entscheidung frei ist und keine Rücksicht auf irgendwelche Hampelmänner aus Brüssel oder sonstwo (Berlin) nehmen muss, ist es nicht so?