Guten Morgen, liebe Leser!

Broders Spiegel: Wird es morgen noch irrer?

Heute wird das Corona-Komitee neue Maßnahmen und Gängelungen für die Ostertage beschließen. Zu Ostern im letzten Jahr hatte ich schon gesagt, dass wahrscheinlich auch ein Jahr später noch Corona-Ausnahmezustand herrschen würde. Und nun erleben wir das zweite Corona-Ostern im Ausnahmezustand. Das ist das Irrste, was ich je erlebt habe, und dummerweise kann es morgen trotzdem noch irrer werden, Aber immerhin: Es gibt auch eine gute Nachricht.

Tagesvorschau
  • Heute, 11:00 Uhr:   Förderung der ersten Windkraftanlagen fällt weg
  • Heute, 14:00 Uhr:   So meiert die Bundeskanzlerin Dr. Curio ab
  • Heute, 17:00 Uhr:  Notbremse nötig – Für Frau Dr. Merkel

 

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Deutschland heute, z. B.

Umwelt

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Der Firnis der Zivilisation ist dünn!

6 Gedanken zu „Guten Morgen, liebe Leser!“

  1. Die Politik beruft sich – besonders in Coronazeiten – gerne darauf, dass ihre Entscheidungen wissenschaftlich basiert seien. Etwa in der Wirtschaft. Aber in der Wirtschaftswissenschaft gibt es ganz verschiedene Denk-„Schulen“, die zu ganz unterschiedlichen Empfehlungen kommen, je nach Lage. Ich nenne als Beispiel nur Keynesianer und Hayek-Anhänger.
    Bei Corona haben wir in den letzten Monaten mitgekriegt, dass das bei den Virologen im Prinzip ähnlich ist.
    Eigentlich muss man selbst ein halber Experte sein, um beurteilen zu können, auf welche Art und Auswahl von Experten in einem bestimmten Gebiet man sich verlassen will – wenn man von einer Sache gar keine Ahnung hat, fällt man leicht auf Freaks herein, die innerhalb ihrer Wissenschaft nicht ernst genommen werden.
    Aber vor allem muss man darauf achten, dass man die GANZE BREITE DER RELEVANTEN GEBIETE für ein Problem abdeckt. Und sich nicht nur Experten für ein Teilgebiet kapriziert.
    Beispiel Corona:
    Die deutsche Regierung verlässt sich ganz offensichtlich extrem auf Virologen und Epidemiologen, und hier auch nur auf eine kleine Auswahl. Das ist Ausdruck von extremer politischer Inkompetenz.
    Denn es sind viele Gebiete betroffen. So die Wirtschaft. Es sind zwar Wirtschaftsexperten im Beraterkreis für Corona, aber auf die hört man offensichtlich nicht (der bemitleidenswerte Michael Hüther, Direktor des IW, hat seinem Frust unlängst deutlich Ausdruck gegeben).
    Aber auch empirisch arbeitende Soziologen könnte man durchaus einbeziehen, die die sozialen Auswirkungen der Corona-Massnahmen betrachten.
    VOR ALLEM ABER MÜSSTE MAN AUF DIE EXPERTISE VON JENER BERUFSGRUPPE ZURÜCKGREIFEN, DIE VORWIEGEND FÜR DIE VERSICHERUNGSWIRTSCHAFT ARBEITEN:
    DER RISIKO-MANAGER.
    Diese Leute (meist Mathematiker) sind es gewöhnt, für jede versicherbare Gefahr die statistische Wahrscheinlichkeit unter bestimmten Bedingungen zu kalkulieren. Ohne deren realistische Angaben könnte keine Versicherung arbeiten – man hätte ja keine Ahnung, welche Prämien man ansetzen sollte. Oder ob man ein bestimmtes Risiko überhaupt versichern kann.

    OFFENBAR IST DIE DEUTSCHE REGIERUNG AUSSERSTANDE, DIE RISIKEN EINER SCHWEREN CORONAERKRANKUNG ODER EINES CORONA-TODESFALLS BEI EINEM DURCHSCHNITTS-DEUTSCHEN REALISTISCH EINZUSCHÄTZEN.

    Obwohl das eigentlich nicht so schwer ist, es sind ja sehr simple Rechen-Aufgaben.
    Aber die Berliner Trottel-Riege tut so, als ob Corona für jeden irgendwie gleich gefährlich wäre. Deshalb das Sich-Verbeissen in die Inzidenz-Zahl, die ja auch Infektionen bei Menschen misst, die höchstwahrscheinlich niemals ein Problem mit ihrem Virus haben werden. Dabei ist es nur eine ziemlich kleine Gruppe von Menschen, für die Corona überhaupt gefährlich ist.
    Notabene: Die Inzidenzen haben eine gewissen Aussagekraft, solange die Risikogruppen noch nicht geschützt sind, durch Impfung oder andere Massnahmen. Aber wenn das zunehmend geschieht, verlieren sie drastisch an Bedeutung.

    Schweden hat rund 10 Millionen Einwohner, seit etwa der ersten Februarwoche ansteigende Inzidenz-Zahlen (wohl der Britenmutante geschuldet), und einen Inzidenzwert von 320 (s. ‚Statista‘, Länder mit der höchsten 7-Tage-Inzidenz). Während der ganzen letzten Wochen bewegten sich die Sterbezahlen wg. Corona in einem Bereich von rund 20 bis etwa 50, dabei keineswegs steigend (s. Johns-Hopkins-Webseite).

    Frankreich (67 Mill. Einwohner) hatte etwa Mitte Dezember einen Tiefpunkt der Corona-Infektionen, dann einen leichten Anstieg, dann bewegten sich die Zahlen in etwa auf einem Plateau, bis sie seit etwa der letzten Februarwoche wieder leicht anstiegen. Frankreich hat eine Inzidenz von 306. Die Sterberate sinkt seit der ersten Februarwoche kontinuierlich und ist jetzt bei 288 (23.3.).

    Dänemark (5,8 Mill. Einwohner) hat seit Mitte Februar moderat steigende Zahlen, die Inzidenz liegt bei 89. Die Sterbezahlen sanken seit dieser Zeit drastisch und liegen jetzt bei wenig über Null (ein oder zwei Tote während der letzten Tage).

    In den Niederlanden (17 Mill.) steigen die Infektionszahlen seit etwa der letzten Februarwoche.
    Die Inzidenz liegt bei 262. Die Sterberaten fallen deutlich seit der letzten Februarwoche.

    In Österreich (9 Mill.) steigen die Fallzahlen seit kurz vor Mitte Februar (damals waren sie auf einem Tiefpunkt). Die Inzidenz liegt jetzt dort bei 248. Im gleichen Zeitraum haben sich die Todeszahlen nicht verändert, sie liegen in einem Bereich um die 30.

    Die Schweiz (8 Mill.) hat etwa seit der dritten Februarwoche ganz leicht ansteigende Infektionszahlen, die Inzidenz liegt jetzt bei 126. Am 1.3. gab es 22 Tote, während der letzten Wochen lag die Zahl zwischen 20 und 29.

    Zum Vergleich, Deutschland (80 Mill.). Wir hatten am 8.2. einen Stand von 4650 Neuinfektionen. Dann stiegen die Zahlen zunächst leicht, dann stärker an. Jetzt beträgt unsere Inzidenz 115.
    Die Sterbezahlen begaben sich genau in dieser Zeit auf einen stabilen Abwärtstrend (wie man an der Börse sagen würde), liegen jetzt in einem Bereich um 240.

    ICH WILL NICHT VERSCHWEIGEN, dass es auch Gegenbeispiele gibt. Länder, in denen die Sterbezahlen in letzter Zeit angestiegen sind, manchmal sogar zeitlich parallel mit höheren Infektionszahlen. Das legt dann nahe, anzunehmen, dass etwas mit der Messung unregelmässig ist, denn eine Verzögerung von etwa drei Wochen sollte man im Durchschnitt von der Infektion bis zum Ende eines schweren Verlaufs laut RKI schon annehmen.
    (Übrigens: man kann nicht sagen, frühestens nach drei Wochen sollten sich höhere Todeszahlen nach Beginn eines Inzidenz-Anstiegs zeigen; drei Wochen sind DURCHSCHNITT. Ein Anstieg der Todesfälle sollte also auch schon früher zu beobachten sein.)

    ABER DIE DATEN ZEIGEN AUF JEDEN FALL, DASS ES MÖGLICH IST, BEI VERNÜNTIGEN POLITISCHEN MASSNAHMEN DIE INZIDENZ UND DIE TODESZAHLEN VOLLKOMMEN ZU ENTKOPPELN.

    Also bitte, meine Herrschaften in Berlin: bitte mal Augen aufmachen und die Fakten anschauen!

    1. Es kommt selten vor, dass ein relativ kleiner Blog wie dieser hier journalistische Sensationen, im Fachjargon „scoops“ genannt, als erster bringt. Heut können wir mit Stolz vermelden, dass wir eine Ausnahme machen. Wir vermelden hier nicht mehr und nicht weniger als eine Sensation.

      Der Reihe nach: SPD-Lauterbach verlautbart in der Bildzeitung, dass jetzt die über 70Jährigen genau so schnell sterben wie vorher die 80Jährigen (die jetzt überwiegend geimpft sind). Aber das ist noch nicht die eigentliche Sensation.
      Holen wir ein Idee’chen weiter aus. Bitte, liebe Leser, schaut Euch die Todeszahlen in meinem obigen Beitrag an, etwa die der Schweiz, Österreichs, und Dänemarks. Die haben Todeszahlen zwischen Null (Dänemark) und ungefähr 30 (Österreich).
      Was folgt aus Lauterbachs Aussage, die über 70Jährigen würden jetzt genau so schnell sterben wie vorher die über 80Jàhrigen, die bekanntlich einen Anteil von 46% an den Corona-Toten hatten, und deren Corona-Mortalität satte 15% und darüber betrug (siehe ‚Our World in Data, Corona Virus: Case Fatality Rate by Age)?

      NUN, LIEBE LESER, DER SCOOP:
      ES FOLGT DARAUS LOGISCH, DASS ES IN ÖSTERREICH, DER SCHWEIZ UND DÄNEMARK SO GUT WIE KEINE ÜBER 70JÄHRIGEN GIBT !

      (ODER, alternative Erklärung: Lauterbach redet gequirlten Mist.)

  2. Der Tag danach

    Wem nützt Merkels (uneinsichtige) Einsicht und das in Demut geäußerte: Ich übernehme die Verantwortung für die Anweisung zur Osterruhe und widerrufe! Ist das nun die auftretende Kanzlerschwäche einer demontierten Regierungschefin? Wer das glaubt befindet sich im Irrtum! Dieses Rückzugsgefecht hat nichts mit Einsicht oder Reue zu tun, solche empathischen Äußerungen entsprechen nicht dem Habitus der Machtpolitikerin Merkel. Dieser Rückwärtsgang ist das Moment ihren Gegnern die Luft aus den Segeln zu nehmen. ES KNIRSCHT IM HERRSCHAFTSBEREICH, die Vasallen rebellieren!

    Für Merkel ist das ein Zeitgewinn um die Dinge neu zu ordnen. Der Absturz der Umfragewerte bei CDU/CSU ist so gigantisch, das Ungemach droht. Der konservative Teil der Partei probt den Aufstand. Man will sie loswerden die gefeierte Kanzlerin! Da diese Partei so in sich zerstritten ist, weiß Merkel wie sie die Aufständler behandeln muß. Ihr aufgebautes Machtnetzwerk in der Partei und die damit erzeugte gegenseitige Abhängigkeit wird jetzt eingesetzt die Rebellen kalt zu stellen. Diese Revolte hätte bei Gelingen auch zur Folge, daß die riesige Merkelanhängerschaft in der Partei ihren Einfluß, ihre Machtansprüche, ihre warmen Parlamentssitze ggf. verlieren dürfte. Mit dieser billigen Maßnahme alle Schuld auf sich zu nehmen, hat sie den Schachzug getätigt, der ihr die Gefolgschaft ihrer Anhängerschaft sichert.

    Die Bevölkerung wird ruhig gestellt, indem sie nun prüfen läßt, ob Auslandsaufenthalte (Mallorca) verboten werden. Dieses Ablenkungsmannöver ist die Beruhigungspille für das Wahlvolk, indem erklärt wird, dass alle gleichbehandelt werden über die Osterfeiertage und Ausnahmen nicht stattfinden.

    Am Tag danach ist eine beängstigende Ruhe festzustellen. Die Nachrichtenlage ist dünn und Verlautbarungen zu Aktionen welcher Art auch immer werden nicht veröffentlicht. Sie stecken die Köpfe zusammen um ihre Strategien festzuzurren.

    FAZIT

    Wir sehen aufregende Tage auf uns zukommen. Die vollkommen widersinnigen Coronamaßnahmen werden umgesetzt, das Volk wird weiter bevormundet und mißhandelt, da wir ja geschützt werden müssen, vor was auch immer. Man hat dem Volk eingebleut, dass es nur der großartigen Politik des Coronaregimes zu verdanken ist, dass wir überhaupt noch Ostern erleben können und uns die bösen Virenmutanden noch nicht ausgelöscht haben. Dies Narrativ wird aufrecht erhalten, egal was es kostet, zumal die Kosten die Bürger zu tragen haben, nicht das politische Personal. Spannend wird es bei dem eingeleitenden Machtkampf innerhalb der CDU/CSU. Immerhin geht es um ihren Machtanspruch und der und nur der ist wichtig!!!

    1. Ich hab meine HB geraucht, bin mit beiden Beinen auf dem Boden und schaue fassungslos auf die Kommentare unserer lieben Mitbürger und deren Einschätzung zu Mutti!

  3. Wir werden weiter verblödet

    Den heutigen abend habe ich genossen und dem ÖRR meine Aufwartung gemacht. Erst Illgner dann Lanz, das war dann doch des Guten zuviel. Die Gäste waren mehr oder wenig regierungshörig und sind in ihrer Sichtweise dem Regierungsnarrativ treu ergeben. Hier wird nicht um Meinung gerungen, hier wird die Meinung vorgegeben und alle die das nicht nachvollziehen können, haben den Makel der Uneinsichtigkeit. Sie hinterfragen auch nicht die Sichtweise der Regierenden, sondern sind dieser Dialektik verfangen. Welchen Nutzen hat man als erwartungsfroher Zuschauer? Wenn dann mal Kritik geäußert wird, setzt diese sich grundsätzlich mit organisatorischen Mißständen auseinander.

    Die Pandemie als solche wird nie hinterfragt, denn das wäre ein Sakrileg. Mit dieser Art der Auseinandersetzung kommen wir auch nicht den kleinsten Schritt weiter. Diese Haltung wirkt wie ein Katalysator. Wenn es niemals zu einem Diskurs kommt, ob diese Pandemie nicht eine Plandemie ist, versagen alle Methoden der Annäherung. Was wir in den letztenTagen erleben durften, ist ein reales Versagen, um eine schrittweise Verständigung herzustellen, zu deeskalieren! Das ist schlicht ein Fremdwort für die mediale als auch politische Kaste.

    Wir erleben hier die Doktrin einer überheblichen Kaste, die völlig an dem Interesse der Bevölkerung en passant vorbeirauscht. Es gibt keinen funktionalen Austausch. Hier wird autoritär vorgegeben was Untertanen zu glauben und zu realisieren haben. Das ist der kritische Punkt, der Leute mit Freiheitsgenen zur Verzweiflung bringt. Die Spaltung des Volkes wird mit dieser Art des Umgangs manifestiert. Je mehr die Hardliner den Shutdown fordern, umsomehr bläst ihnen der Gegenwind der Freiheitlichen ins Gesicht.

    Wer recht hat ist völlig nachrangig! Diese Spaltung wirkt nachhaltig und wird auch keinen Sieger hervorbringen. Das von der Regierung angerichtete Elend wird sich weiter verstärken und ein Ventil suchen. Diese dann folgende Auseinandersetzung wird den Charakter einer Revolution haben. Was Revolutionen erbringen ist bekannt. Deeskalation ist das Gebot der Stunde und beide Seiten sollten daran arbeiten, jegliche Eskalation zu verhindern.

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