Russland-Ukraine aktuell: Vom Weg zum Beginn des Dritten Weltkriegs …

… berichten meine Artikel im Themenbereich 

Russland – Ukraine

hoffentlich nicht. 

Zwei starke Bücher hingegen berichten vom Beginn der beiden Menschheitskatastrophen des 20. Jahrhunderts.

Der Beginn des zweiten Weltkriegs …

… wird von Herbert Kremp ausführlich analysiert. Auf WELTplus* schreibt Ulrich Schlie eine lesenswerte Rezension*.

Kremps Buch MORGEN GRAUEN ist absolut zu empfehlen!

Insbesondere Kremps  – gleich  zu Beginn – detaillierte Darstellung der Ereignisse im britischen  Kriegskabinett – Stichwort Churchill vs. Halifax – und die Folgen des von Hitler höchstselbst verursachten und am Ende für Deutschland sehr folgenreichen „Dünkirchen-Desasters“, aber auch vieles mehr machen das Buch Herbert Kremps zu einem Quell fundierter Erkenntnisse auch für den interessierten Laien.

MORGEN GRAUEN ist Roland Tichys „Lieblingsbuch“

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Das Standardwerk zum 

Beginn des ersten Weltkrieges

ist Christopher Clarks „Die Schlafwandler“

Quelle 

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Der dritte Weltkrieg

Ich hoffe, dass der Westen den Ernst der Lage erkennt und Russland weiter durch „Hilfen“ – m. E. ist es eine unzulässige Einmischung – provoziert. Angeschossenes Wild reagiert unkalkulierbar. Wladimir Putin hat keinerlei Chance eingedenk der konventionellen Kräfteverhältnisse. Nur bei Einsatz taktischer Atomwaffen mit begrenzter Zerstörungskraft ist Russland in der Lage gegenzuhalten. Das aber könnte, das wird die Gefahr der Eskalation zum weltweiten atomaren Feuer massiv erhöhen.

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*Weil das Thema außerordentlich wichtig für die Fragestellung „Russland-Ukraine“  ist, zitieren wir den Text als PDF. Verweise und Kommentare der Leserschaft lesen Sie, wenn Sie WELTplus testen/abonnieren.  Wir empfehlen WELTplus ausdrücklich: 30 Tage kostenlos testen.

3 Gedanken zu „Russland-Ukraine aktuell: Vom Weg zum Beginn des Dritten Weltkriegs …“

  1. Das Erwartbare des „Guten Westens“

    Unser Alltag wird derzeitig nicht so sehr von Lauterbach & Co bestimmt (eine Tragödie für Lauterbach), sondern von einem Kriegsgeheul, dessen Ziel nur in der Demontage Putins, seines Systems und einer angeblichen Rettung Europas liegt. Die angebliche Rettung Europas vor Putin ist mittlerweile staatstragender Akt. Diese Propaganda erfüllt den gesamten westlichen Raum, von (fast) ganz Europa und den anderen Natoländern, vornehmlich den der USA.

    Nachdem das System Putin in die ganze Welt russische Produkte, sprich Öl und Erdgas zu kaufmännisch interessanten Bedingungen vertreibt, sich alle reichlich bedienen, ist nun der Punkt gekommen, hier „Ordnung“ nach westlichem Verständnis zu schaffen. Die Erträge aus diesen Geschäften obliegen der russischen Förderation. Allein das ist ein Grund hier Veränderungen zu schaffen.

    Nach dem wirtschaftlichen Abschwung Russlands durch die Auflösung der Sowjetunion, hat Russland, bzw. Putin über die folgenden Jahrzehnte das Land wirtschaftlich stabilisiert. Westliche Ökonomen sind der Ansicht, dass Russland sofort aufgrund seiner guten Wirtschaftsdaten in die EU aufgenommen werden könnte, wenn es entsprechenden Antrag stellen würde. Diese wirtschaftliche Potenz Russlands macht dem „gerechten Westen“ Angst. Man kauft zwar gerne die russischen Produkte günstig ein, doch dadurch stärkt man wirtschaftlich den „Erzfeind“! Dieser wird damit in die Lage versetzt sein ohnehin nicht unerhebliches Militär- und Waffenarsenal aufzustocken. Dies wird gerade unseren europäischen Nachbarn, die vormals zum Warschauer Pakt gehörten, nicht munden. Sie haben unter dem System der Sowjetunion gelitten, ihre nationale Identität aufgegeben und zittern davor, vom System Putin annektiert zu werden.

    Diese Angst ist nachvollziehbar, aber kaum realistisch. Alle ehemaligen europäischen Staaten des Warschauer Pakts gehören mittlerweile der Nato an und somit ist jede Agression Russlands eine Aggression gegen die Nato. Warum sollte Putin ausgerechnet mit der Nato, die im übrigen militärisch Russland überlegen ist, ein Krieg anzetteln, zumal er zusätzlich damit seine Hauptkunden bekriegen würde? Auch wenn Putin im Westen als „gestört“ dargestellt wird, ist er vermutlich alles andere als das.

    Das eigentliche Problem ist, dass Putin nicht nach den Regeln des Westens, sprich denen der USA spielt, sondern geopolitisch eigene Ausrichtungen hat, welche auch nicht von der Hand zu weisen sind. Die Aussage von Obama, Russland ist eine Regionalmacht, macht klar, was der Westen will, nämlich ein Russland, was sich der amerikanischen Geopolitik unterordnet, bzw. sich nicht als Störfaktor entpuppt.

    Unter diesem Aspekt kommt nun die Ukraine ins Spiel. Es gab durchaus eine Zeit, in der die Ukraine wie auch Weißrussland ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zur russischen Förderation hatten. Umworben und infiziert vom Westen kam es dann zu den Maidanaufständen und letztlich zum Bürgerkrieg in der Ukraine. Diese Form der „Demokratisierung“ durch den Westen erinnert an viele andere Kriegsschauplätze auf der Welt, die eins gemeinsam haben, ihr Ursprung unterliegt der Geopolitik!

    Das Putin diese westlichen Provokationen auf Dauer nicht hinnehmen würde war klar und absehbar. Eine Unterstützung Putins der russisch geprägten Provinzen Luhansk und Donezk war absehbar und erwartbar. Das Minsker Abkommen, ein Beruhigungspflaster, um weitere Eskalationen zu vermeiden, wurde zwar von den Parteien akzeptiert und gezeichnet, aber auch erwartbar nicht umgesetzt. Der seit 2014 andauernde Bürgerkrieg mit all seinen schlimmen Folgen wurde von Europa kaum zur Kenntnis genommen. Anstatt hier ständig zu versuchen mit Diplomatie zu deeskalieren, nahm man ihn als gegeben hin, den Bürgerkrieg.

    Der Einmarsch Putins in die Ukraine, der völkerrechtswidrig ist, hat alles verändert. Dieser nun tobende Krieg hat viele Väter! Die einseitige Schuldzuweisung an Putin ist weder gerechtfertigt noch spiegelt sie historisch die Sachlage wider. Das Kriegsgeschrei des Westens ist unerträglich. Die sich nun überschlagenden Lieferungen der Westmächte an Waffen, Geld und anderen Unterstützungen haben das Potenzial den Krieg auszuweiten. Kriegslogik und Kriegsrhetorik sind das Gebot der Stunde, Diplomatie ist ein unerwünschter Nebenkriegsschauplatz.

    Die Kriegslüsternheit des Westens beschränkt sich allerdings auf Lieferungen von Material und Geld an die Ukraine. Die Kartoffeln aus dem Feuer holen müssen die Ukrainer selbst. Aus sicherer Entfernung peitscht der Westen den Krieg hoch, denn die Ukraine muss ja gewinnen, da wir ansonsten von Russland überrollt werden, und man bald Russich als Amtssprache in Europa hat.
    Dieser „Propagandamist“ wird uns nun täglich serviert. Und spenden sollen wir, für Waffen, Munition und derlei Ungeheuerlichkeiten. Ach ja, auch die ukrainische Bevölkerung kann man ggf. auch mit den Spenden unterstützen.

    Dieser unendlich „böse Krieg“ trifft nicht nur die Kriegsparteien und Europa. Er hat vor allem auch ungeheure Auswirkungen auf die dritte Welt. Anstatt gemeinsam mit Diplomatie den Konflikt zu entwirren, eine befriedigende Lösung anzustreben und für Frieden zu sorgen, machen wir dabei mit, was Kriege auszeichnet:

    Vernichtung der Zivilgesellschaften!

    Selbstredend haben wir dann noch die Kriegsgewinnler und die Gewinner geopolitischer Machenschaften, die vermutlich derselben Gruppierung angehören.

  2. Wie kann man nur beschließen, schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Wir reden hier von einer Atommacht wie Russland, die wir damit schaden. Es Handelt sich nicht um Irak oder Yemen!
    Franz Josef Strauß hatte es gewusst“ Wenn die Grünen an die Macht kommen, ist das der Untergang Deutschlands. Nur hatte er einen Fehler in seiner Feststellung.

    Es wird der Untergang der Welt sein!!!!!!!!

    Diese Politik ist nicht mehr zum Aushalten!!!!

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