Bringt der Krieg den Energiewende-Realismus?

Robert Habeck hat in einem kurzen Interview

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2 Gedanken zu „Bringt der Krieg den Energiewende-Realismus?“

  1. Krieg und seine Energiefolgen

    Die Verwerfungen des Ukrainefeldzuges werden wie immer auf den Rücken der Zivilisten und eben auch der eingesetzten Soldaten ausgetragen. Sie stehen an der Front und werden zum Opfer wilder politischer Allmachtsphantasien. Sie halten ihren Kopf und ihr Leben hin um lüsterne Machtspiele einiger Weniger zu befrieden. Egal von welcher Seite man es betrachtet und versucht lose Enden zu verknüpfen, das Resultat zeigt immer die gleiche gräßliche Fratze verbunden mit dem Tod von Kindern, Frauen, Alten, Jungen und den beteiligten Kämpfern, den Soldaten. Die Propagandabilder beider Seiten zeigen die Verwerflichkeit des Gegners und den heldenmütigen Kampf um das ach so wichtige „Gute“! Der Krieg findet nur statt um selbstverständlich „Gutes zu tun“!

    Wie bei jedem Krieg gibt es die Guten und die Schlechten. Man braucht nur die Propaganda ins Auge zu fassen und schon erkennt man sie, die „Guten“ und die „Bösen“! Die Sicht des Lagers entscheidet, und Dritte konstatieren, alle sind gleich gut und gleich schlecht!

    Im Hintergrund formieren sich die Kriegsgewinnler um abzusahnen nach Strich und Faden. Die kriegsbedingten Engpässe an lebensnotwendigen Gütern zur Ernährung, zur Energiebeschaffung, Kriegswaffen aller Art, etc. pp erleben eine Nachfrage, die dann bekanntlich die Preise und eben auch die Inflation antreiben und in die Höhe schnellen lassen. Man könnte auch vermuten, dass das der eigentliche Sinn aller Kriege ist.

    KRIEGSTREIBER UND KRIEGSGEWINNLER SIND DECKUNGSGLEICH!

    In dem „Guten Deutschland“ gibt es dann zusätzlich noch die Klimakrieger, die einzig dem „Guten“ dienen und gleichsam die Welt retten. Diese untrennbaren Ziele sind selbstverständlich unantastbar und dürfen nie infrage gestellt werden. Auch die kriegs-, und sanktionsbedingten Folgeerscheinungen dürfen diese Ziele nie beeinflussen. Es werden keine Ausnahmebedingungen akzeptiert! Krieg hin oder her, das Klima wird gerettet! Auch spielt keine Rolle, dass der Begriff Klima einen Zeitraum widerspiegelt, in dem beeinflussende Faktoren gemessen und statistisch erfasst werden. Sie retten das Klima auf Gedeih und Verderb.

    Der oberste Klimagott, Herr Habeck, hat mittlerweile andere reale Probleme und trotz aller Klimaideologie beschäftigt er sich ausnahmsweise mit dem Thema Energieversorgung außerhalb seiner Ideologie. Anscheinend ist er notgedrungen in der Realität angekommen. Was tun, wenn kein Gas und Erdöl mehr aus Russland fließen, die Preise weltweit in die Höhe schnellen und unbezahlbar werden. Plötzlich und unerwartet fällt ihm ein, dass man auf gar keinen Fall weitere Kraftwerke, betrieben mit Kohle und oder Atomkraft, schließen darf. Auch erwägt er die eben geschlossenen Kraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen. Die Betreiber winken ab, denn das politische Chaos kennen sie aus vergangenen Jahrzehnten. Hier helfen dann nur Garantien für den langfristigen Betrieb.

    Ist der „Deutsche Traum“ jetzt ausgeträumt? Bis die ihre „Windmühlchen und Solarinstallationen“ in ausreichender Menge zur Verfügung stellen können, ist das Land energiepolitisch völlig ausgeblutet, und Industrie und Gewerbe haben das Nachsehen. Die Bürger sitzen dann in Winterkleidung in ihren Behausungen und sammeln Holz um sich Tee und Suppe zu kochen. Die Schuld an diesen Zuständen liegt natürlich ausschließlich bei Putin und seinem Krieg. Der Selbstbetrug des „Heiligen Westen“ wird uns nachhaltig aufgezeigt. Unsere ehemaligen Kompetenzen werden von anderen übernommen und wir verkommen zur Bedeutungslosigkeit!

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