Kernkraft: Wer zu spät kommt, …

Die Macht des Faktischen

Jetzt ist es zu spät in zweierlei Hinsicht:

  1. Ohne Kernenergie werden die Strompreise UND der CO2-Ausstoß  weiter steigen
  2. Ein Weiterbetrieb der verbliebenen 6 Kernkraftblöcke ist nicht mehr möglich.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. 
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2 Gedanken zu „Kernkraft: Wer zu spät kommt, …“

  1. Ach, es ist doch ganz einfach. Aus Kernkraft und Kohle auszusteigen, würde einfach bedeuten: Die Lichter gehen aus (in den Köpfen unserer Politiker ist das ja schon längst passiert).
    Inzwischen ahnen das selbst einige grüne Deppen. Also wie will man sich behelfen?
    Na, indem man Atom- und Kohlestrom aus dem Ausland importiert!
    Ist das nicht eine elegante Lösung, die reif ist für den Wirtschaftsnobelpreis?

    Das wäre ungefähr zu vergleichen mit einem Land, das aus ethischen Gründen die Sklavenjagd verbietet. Da man aber nicht gerne auf die hilfreichen und billigen Geister verzichten will, importiert man die Sklaven einfach von anderswo her. Ist die gleiche Logik.
    Deutschland, einig Irrenhaus.

    1. Manchmal entpuppen sich Probleme auf den zweiten Blick als Segen. Bei der Migrantenkrise ist es ja so, dass die feinen Villenvororte, wo unsere tonangebende Politik-Schickeria („Politickeria“) wohnt, von den nachteiligen Auswirkungen nicht betroffen sind.
      Aber bei der Energiewende werden sie sich nicht so einfach aus der Schusslinie mogeln können. Die wird auch sie betreffen. Und dann wird selbst in deren Hohlköpfen vielleicht ein Aha-Effekt Platz greifen.

      Überhaupt, die Migrationskrise. Ist sie wirklich so ein Unglück? Sicher, in Deutschland sollte eine Frau abends gewisse Plätze und teilweise auch ganze Innenstädte meiden – eine „Armlänge Abstand“ hilft da oft nicht mehr, wenn frau nicht Karatekämpferin ist. Aber gottseidank hat die Krise ja auch Positives.
      Erstens kommen die meisten Sozialsystem-Glücksritter nach Deutschland, wo die mit Abstand fetteste Beute winkt – auf diese Weise werden wenigstens die anderen europäischen Länder relativ entlastet. Griechenland hilft da zur Zeit in schlitzohriger Weise etwas nach – sie verpassen ihren Immigranten anstandslos deren gewünschtes „Asyl“ und wissen dabei genau, dass das praktisch der Fahrschein nach Deutschland ist. So stören sie in Griechenland nicht weiter.
      Und zweitens vertieft sich dadurch der Graben zwischen dem dekadenten Westeuropa und Osteuropa, wo es noch kein Schimpfwort ist, ein „Normalo“ zu sein. Das ist purer Spaltpilz für die bis aufs Mark verkommene EU.

      Merke: Wer sich auf den Weg in eine DDR-Imitation begibt (wie es Verleger Matthias Döpfner gerade bezeichnete), der muss auch damit rechnen, dass er ein Ende findet wie die wirkliche DDR. Und das ist immerhin tröstlich in diesen trostlosen Zeiten.

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