Symptombezogenes Testen ist sinnvoll & …

… Testen in´ s Blaue ist Unfug:

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Ein Gedanke zu „Symptombezogenes Testen ist sinnvoll & …“

  1. Die Reaktionen in Presse und Politik auf die Berliner Demo finde ich ausgesprochen gut. Endlich habe ich wieder was gelernt: nämlich differenzieren. Denn, wie wir wissen, sind Linke ja grundsätzlich intellektuell, und deshalb sollte man von ihnen lernen.
    Als vor ziemlich genau 10 Jahren Atomkraftgegner die Treppe des Reichstags stürmten, fand sich kaum jemand, der dabei irgend ein Haar in der Suppe fand. Jetzt hingegen sieht dieselbe Sache völlig anders aus. Wir lernen „quod licet Iovi, non licet bovi“.
    Und wir lernen: die Linke hat Respekt vor der Polizei (alle anderslautenden Gerüchte sind üble Nachrede von rechten Hetzern): Die zwei oder drei Polizisten, die den Reichstag gegen einen wütenden, zähnefletschenden Mob unter Einsatz ihres Lebens heldenhaft verteidigten, verdienen unsere Bewunderung.
    (Nebenher: Waren das eigentlich in deutsche Polizeiuniformen gesteckte Kungfu-Kämpfer aus dem Shaolin-Kloster, dass sie es, wie in Bruce-Lee-Filmen, geschafft haben, als so winziges Häuflein einen ganzen gewalttätigen, zu Hunderten zählenden Mob am Betreten des Reichstags zu hindern? Fragen über Fragen…)
    Und da die übergrosse Mehrheit der Demonstranten ganz klar nicht rechtsaussen war, sondern einfach gegen die zunehmende Verobrigkeitsstaatlichung unseres Gemeinwesens (das Wort „gemein“ schillert hier seltsam zweideutig…) aufbegehren wollte, lerne ich ein Drittes:
    Ein Obrigkeitsstaat ist grundsätzlich schlecht – es sei denn, Linke stehen an seiner Spitze. Dann ist Demonstrieren dagegen natürlich pfui.
    Was würde ich nur machen, wenn ich die politische Aufklärung durch unsere Wahrheitspresse nicht hätte? Gar nicht auszudenken!

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