Der linke – Mitte-Studien – Professor und die Krawalle in Stuttgart

Alle wissen genau, was passierte.

Keiner will die Dinge beim Namen nennen. Derweil tanzen uns übernahmebereite Migranten und deren Helfershelfer auf der Nase rum.

Helfershelfer sind die allermeisten Medien, aber auch Teile der Wissenschaft. Dazu gehört in jedem Fall Prof. Andreas Zick von der Uni Bielefeld. Seine Mitte-Studien sortieren den Rechtsextremismus – ich glaube, der Professor weiß gar nicht, was das wirklich ist – in die Mitte der Gesellschaft ein.

Lesen Sie zunächst die Einleitung des Dlf zum Interview mit Prof. Zick, welche mit den ersten beiden Abschnitten m. E. belegt, dass der Dlf nur beschwichtigt, statt die Dinge beim Namen zu nennen.  Die Erklärungsversuche des Professors nenne ich verschwurbeltes Appeasement.

Das Interview selber können Sie, wenn Sie auf die Quelle grün-kursives Zitat zur Einleitung klicken, ebenfalls lesen. Oder unten hören.

Grün-kursives Zitat & komplettes Interview lesen: Hier klicken

Was zu den Ausschreitungen in Stuttgart führte, ist nach wie vor unübersichtlich. In ersten Erklärungsansätzen war immer wieder von der Partyszene die Rede. Am vergangenen Wochenende (20./21. Juni 2020) randalierte in der Stuttgarter Innenstadt eine diffuse, offenbar alkoholisierte Menge, verletzte dabei auch Polizisten, und filmte sich zum Teil bei all dem. …

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Interview des Dlf mit Prof. Andreas Zick vom 24.6.2020 hören:

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... Noch immer ist unklar, was bei den nächtlichen Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt passierte. Während die Polizei ermittelt, suchen auch Politiker nach Antworten. Die Randale und Plünderungen beschäftigen nun den Landtag.

„Wir müssen die Gruppendynamik richtig verstehen“, sagt Andreas Zick, Konfliktforscher am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung in Bielefeld, zu den Krawallen. Er geht nicht von einer „stabilen Gruppe“ aus, sondern von einer starken „Solidarität für den Moment“: „Vor Ort entsteht eine Gruppendynamik, wo die Einzelnen sich auf einmal identifizieren, ganz ohne eine Bezeichnung, sondern: Wir sind es, die hier von der Polizei angegriffen werden. Das heißt, wir haben eine massive – und sehr banale und einfache – Konstellation: Die Polizei will uns was, das ist unser Platz.“

„Warum sind dort bestimmte Normen weggebrochen?“

Eine Gruppenbezeichnung brauche es da gar nicht, die Gewalt selber werde als Erlebnis wahrgenommen. Das gebe es schon länger, erklärte Zick, früher hätte man es „Banden“ genannt, in England „public riots“.

Der Konfliktforscher beschreibt die Eskalationsspirale so: „Man identifiziert sich auf einmal mit Personen, die vielleicht Gewalt ausüben, und dann orientiert man sich an der Gewalt, identifiziert sich mit dem Bild, wir sind hier eigentlich Opfer, weil die Polizei greift uns an. Und dann brechen Normen ein. Wir müssen jetzt genau wissen: Warum sind dort bestimmte Normen, die ja funktioniert haben, weggebrochen?“

Wichtig zum Verstehen dieser Dynamik sei auch die Vorgeschichte, also die Frage: „Wie haben die Menschen, die in Stuttgart vor Ort waren, im Vorfeld die Polizei wahrgenommen?“

Zick sieht aggressiven Zeitgeist

Für den Wissenschaftler Zick passt die Eskalation in Stuttgart übrigens ziemlich genau zu einem Zeitgeist und einem gesellschaftlichen Selbstverständnis, die von Gewalt, Aggression, Durchsetzung und Sozialdarwinismus geprägt sei. Das korreliere mit populistischen politischen Einstellungen.

Einsatzkräfte würden ferner zunehmend als Dienstleister gesehen. „Wir haben ein ökonomisches Verhältnis zur Polizei, wie wir ein ökonomisches Verhältnis haben zu vielem anderen. Das betrifft auch Lehrer und so weiter.“

Anders als in anderen Ländern genieße die Polizei in Deutschland keine hohen Sympathiewerte. Um solchen Befundem auf den Grund zu gehen, empfiehlt Zick mehr unabhängige Forschung. Derzeit beforsche die Polizei sich viel selber. Blicke von außen würden der Polizei helfen, sich ihren internen Probleme zu stellen, so der Konfliktforscher.

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