Sensationell: Bettina Böttingers Sternstunde

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Bettina Böttinger

Pfingsten habe ich mir eine Videokonserve von Donnerstag, den 12.5.2015, angesehen.

Ich bin fast vom Stuhl gefallen.

Die Live-Diskussionssendung „Ihre Meinung“ wurde souverän moderiert von Bettina Böttinger, die, man glaubt es kaum, im Juli bereits 60 Jahre alt wird. Genau am Unabhängigkeitstag der USA. Sogar genau am 240. Ein Jubiläum. Wenn das kein Omen ist.

Ihre MeinungIst der Islam gefährlich
Zur Sendung: Auf Bild klicken

„Ihre Meinung“ heißt das Format, „Ist der Islam gefährlich?“ war das Thema.

Hundert  Menschen, darunter einige Experten, taten ihre Meinung kund. Hinzu kamen Gesichtsbuchmeldungen, Zwitschereien, Mails, die von Frau Böttinger zwischendurch vorgelesen wurden.

Bettina Böttinger  eilte mit dem Mikro von Tisch zu Tisch, von Stuhl zu Stuhl. Dennoch: Die Sendung war strukturiert. Die Wortmeldungen nahmen nach der Einführung in das Thema rapide zu. Fast jeder wollte etwas sagen, nicht alle kamen zu Wort. Dafür war die Sendezeit, immerhin knapp 90 Minuten, zu kurz.

Die Teilnehmer merkten, dass sie hier und heute frank und frei ihre Meinung loslassen konnten. Diese Meinungen waren – wie bei der Teilnehmerzahl zu erwarten – differenziert.

Nur ein Mann fiel durch rüde Antiislamsprüche auf; nur ein Experte schien weit weg von der Welt zu sein:

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Burkhard Freier

Burkhard Freier, Chef des Verfassungsschutzes NRW, gab das übliche Politikereinerlei – Alles friedlich; den Rest haben wir im Griff – von sich.

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Nurhan Soykan

Dann war da noch die stellvertretende Vorsitzende des Zentralrates der Muslime, Frau Nurhan Soykan. Die war am Ende pikiert. ´Ja, so, also das, was hier heute gesagt wurde, also so eine Sendung,  spiele den Rechtspopulisten in die Hände.` Kein Zitat, sondern eine sinngemäße Zusammenfassung von mir.

Die Dinge sind aber nun mal so,  wie sie sind.

Da gab es die dezidierte Darstellung eines Islamexperten, dass dem Islam Gewalt immanent sei. Mohammed sei nicht nur Religionsführer, sondern auch Staatsmann gewesen, der seine Politik, den Islam mit dem Schwert durchgesetzt habe.

Ein Alevit – Aleviten sind eine vom sunnitischen Islam  gehasste Abtrünnigengemeinschaft des Islam, also eigentlich keine Islamgläubigen –  meldete sich zu Wort. Er führte erregt aus, dass die Menschen, die vor der Scharia geflohen seien, diese doch bitte hier nicht einführen, sondern dann doch besser da bleiben sollten, wo sie herkommen. Dagegen argumentierte eine andere Islamgläubige, dass sie doch hier geboren sei und nicht irgendwohin zurückkehren könne.

Bemerkenswert die Geschichte einer Konvertitin, die von ihrem Mann 3 x verstoßen wurde, und von einem deutschen Gericht dann ratz-fatz gemäß Scharia geschieden wurde. Was ich kaum glauben mag.

Erwähnen möchte ich noch den Mann, der erzählte, dass Metzger in Deutschland auf Grund des Tierschutzartikels 20a Grundgesetz förmlich mit Vorschriften gequält würden; im Islam – auch im Judentum, d.V. – würde den Tieren dagegen bei vollem Bewusstsein einfach der Hals durchgeschnitten. Das sei doch nicht in Ordnung.

Schauen Sie sich die Sendung an. Sie ist eine Sternstunde des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und hat einen Namen:

Bettina Böttinger.

Ganz große Gratulation!

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Ein Wort zur Resonanz in den deutschen Medien: Gleich Null. Das war denn doch wohl politisch viel zu  unkorrekt, was das ablief, um darüber zu berichten, es zu kommentieren. Der sogenannte Qualitätsjournalismus entlarvt sich. Es ist ein Skandal.

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