Lenny Fischer über das WEF, …
… Japans beunruhigende Zinsen und die Job-Dürre bei Akademikern
Trump spielt die Rolle europäischer Soldaten in Afghanistan herunter. Er hat recht
«Nicht das Land der Barbaren»: Altkanzler Gerhard Schröder warnt vor «Dämonisierung Russlands»
________
Kontrafunk Sonntagsrunde – Nachrichten vom 25.1.2026
____
Die Buchhändlerin und Verlegerin Susanne Dagen, der Unternehmer und Gründer des freiheitlichen Magazins „Der Sandwirt“ sowie der Geschäftsführer der „Achse des Guten“ Fabian Nicolay diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über den weltpolitischen Hurrikan namens Trump und das europäische Kartenhaus der Hochstapler; über den doppelten Daniel, der mal als Ministerpräsident Günther von Schleswig-Holstein die Presse knebeln und mal bloß als Privatmensch geplappert haben will; über die gerichtliche Showveranstaltung mit der Gruppe „Sächsische Separatisten“ sowie über das zweischneidige Mercosur-Abkommen, das linke und rechte Parlamentarier in Brüssel zu skandalisierter Gemeinsamkeit gebracht hat.
____
Deutschlandfunk – Presseschauen
____
Tagesschau 24 live
________
Wetterbericht 26.1.2026. – 1.2.2026
UNWETTERWARNUNG! Teils viel Schnee. In der Mittelfrist mehr Kälte?
Das heute zu uns ziehende Schnee-Tief hat sich rein von den Niederschlags-Summen her massiv intensiviert. Besonders rund um die Mitte kommt es zu starken Schneefällen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen morgen zum Berufsverkehr. Im Osten ist auch gefrierender Regen im Spiel. Wenn das Tief durch ist, kommt eine nass-kalte Dümpellage. Schon binnen Wochenfrist basteln die Modelle an neuer Kälte für den Norden…
________
Satire der Woche
Winters Woche: Folge 104 – 25.1.2026
Sind wir zu faul?
____
Achgut 24.1.2026
Die Maulheldin am Samstag: Davo‘s weh tut
Selten gab es so viele neue Erkenntnisse für unsere herrschende Klasse wie beim Gipfel in Davos. Etwa bei unserem Friedrich, der geradezu lyrisch, Mimimi, sprach: „Die Welt ist kein gemütlicher Ort mehr“. Woraufhin sich alle beim Blick auf die zahlreichen unschönen Vorfälle der letzten 50 Jahre fragten: Ja wo war der denn verschüttet? Auf dem Mars, im Sauerland, oder unterm Blackrock?
________
Aktuelle Wahlumfragen & ab 20.12.2024 kumuliert
Im Vergleich zur letzten Wahl in Rheinland-Pfalz
SPD im freien Fall! NEUE Rheinland-Pfalz-Umfrage
Am 22.01.2026 veröffentlichte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag des SWR eine neue Wahlumfrage zur kommenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, die am 22.03.2026 stattfindet. In diesem Video analysieren wir die aktuellen Umfragewerte, vergleichen sie mit dem Wahlergebnis vom 14.03.2021 und schauen auf Sitzprojektion, Mehrheiten und mögliche Koalitionen.
____
Umfragen Landtagswahlen: AfD fällt 1% zurück. Grüne legen in BW 3% zu; SPD legt in RP 3% zu.
Vergrößerung – Quelle/Umfragen aktuell: INSA Bundestag aktuell II & Infratest dimap LT Rheinland-Pfalz Spezial & Infratest dimap LT Baden-Württemberg Spezial & INSA Bundestag Spezial I & Forsa Bundestag Spezial
________
Tagebücher komplett
________
Spaß muss sein, oder?
________
Keine Satire, kein Spaß: Apollo 25.1.2026
Der Correctiv-Angriff: Unfassbar, worum es wirklich geht
Der Fall Burgard hat in den letzten Tagen exemplarisch gezeigt, was für ein skurriles Politikum das Küssen geworden ist. Warum wird eigentlich in einer sonst so maximal feministischen Welt so getan, als wären Frauen bei beruflichen Affären grundsätzlich handlungsunfähige Opfer? Larissa Fußer kommentiert.
________
Auf1 24.1.2026
Das Superwahljahr 2026: Kommt der erste AfD-Ministerpräsident?
Der renommierte Politologe Prof. Werner Patzelt analysiert mögliche Ergebnisse und ihre Auswirkungen von fünf Landtags- und zwei Kommunalwahlen in Deutschland. Die Chancen der AfD bewertet Patzelt sehr positiv, warnt die Partei jedoch vor Skandalen und groben Fehlern auf der Zielgeraden. Interessant ist, was er Alice Weidel empfiehlt, um die möglicherweise entscheidenden Prozente einzufahren.
________
Eine grüne Meinung …
WELT-TV 25.1.2026
UKRAINE-KRIEG: Russland plötzlich gesprächsbereit – ein Wendepunkt? „Das ist ein Schritt nach vorne“
EU-Abgeordneter Sergej Lagodinsky (Grüne) sieht die direkten Gespräche zwischen Russland und der Ukraine in Abu Dhabi als wichtigen Schritt – aber ohne echte Annäherung. Im Interview erklärt er, warum Russland sich nun an den Tisch setzt: steigender wirtschaftlicher Druck, fallende Öleinnahmen, US-Einfluss. Er nennt russische Forderungen wie den Rückzug der Ukraine aus dem Donbass oder Milliardenhilfen für besetzte Gebiete „unakzeptabel“ und spricht von einer „humanitären Katastrophe“ in Kiew. Trotz der Angriffe zeige Kiew Haltung – das sei bemerkenswert.
________
TE Wecker am 25.01.2026
Wilde Wahl in Limbach: Wenn plötzlich niemand mehr Bürgermeister sein will
In der Gemeinde Limbach im Neckar-Odenwald-Kreis steht eine Bürgermeisterwahl an – doch zunächst ohne Bewerber. Weder aus der Verwaltung noch aus dem politischen Umfeld fand sich ein Kandidat. Erst nach Hinweisen aus dem Bekanntenkreis entschloss sich Giovanni Deriu, parteilos und von außerhalb, seinen Hut in den Ring zu werfen. Damit wurde aus einer formalen Wahl eine sogenannte „wilde Wahl“ – ein seltenes, aber zunehmend häufiges Phänomen in ländlichen Regionen. Giovanni Deriu ist seit langem kompetenter TE-Autor, kennt selbst kommunale Abläufe aus jahrelanger Zusammenarbeit mit Bürgermeistern, war jedoch selbst noch nie Kandidat. Die Reaktionen in Limbach und den Ortsteilen reichen von Skepsis bis Erleichterung, dass sich überhaupt jemand bewirbt.
Viele Bürger berichten von strukturellen Problemen: fehlender Nahverkehr, Abwanderung junger Menschen, knappe Haushalte und kaum kommunaler Gestaltungsspielraum. Der Fall Limbach ist kein Einzelfall. Immer mehr Gemeinden finden keine Bewerber mehr für das Bürgermeisteramt. Hohe Arbeitsbelastung, politische Konflikte, begrenzte finanzielle Mittel und geringe Planungssicherheit schrecken ab. Die „wilde Wahl“ in Limbach macht sichtbar, was vielerorts verdrängt wird: Kommunale Selbstverwaltung steht unter Druck. Wo niemand mehr Verantwortung übernehmen will, gerät ein Grundpfeiler der Demokratie ins Wanken.
________
NIUS Live vom 20.01.2026
Freiheit ist verdächtig: CDU finanziert Kampf gegen alle „Rechte“
NIUS enthüllt die Agenda hinter der Broschüre „Stark gegen Rechts“, die Jugendliche gegen „rechts“ sensibilisieren soll und mit Steuergelder in Höhe von 300.000 Euro aus dem Bundesfamilienministerium gefördert wird. Die Autoren von „Stark gegen Rechts“, gefördert vom Programm „Demokratie Leben“, setzen „rechts“ kurzerhand gleich mit Rechtsextremismus, Rechtspopulismus oder der extremen Rechten. Die Broschüre, veröffentlicht im Januar 2026, richtet sich an Jugendverbände und warnt davor, dass „rechts“ denken schon den Vorhof des Terrorismus bedeutet – eine Definition, die von traditionellem Familienbild bis zu geregelter Migration alles umfasst und sogar Katholiken oder Liberale einbeziehen könnte. Gefördert wurde die Broschüre mit Steuergeld in Höhe von 300.000 Euro aus dem Bundesfamilienministerium unter Leitung von Karin Prien (CDU). Wir diskutieren, warum die CDU hier gegen sich selbst kämpft und ob das Erbe der Vorgängerin Lisa Paus nahtlos weitergeführt wird. Besonders brisant: Die Broschüre warnt vor „positiv konnotierten Begriffen“ wie Freiheit, die Rechte nutzen könnten, um Einfluss zu nehmen – eine Verdrehung, die an DDR-Ideologie oder Orwells „1984“ erinnert, wo ein Wahrheitsministerium die Sprache umdeutet. Ist das der Anfang vom Ende der Aufklärung, bei der der Staat den Bürgern vorschreibt, was zu denken ist? D Von der Gleichsetzung von „Rechtsruck“ mit Extremismus bis zur Kritik an einer „weißen Dominanzgesellschaft“: Diese Broschüre ist kein Einzelfall, sondern Symptom eines Kampfes um Begriffe, der die Demokratie beschädigt und offenen Diskurs verhindert. Warum fließt unser Steuergeld in Pamphlete, die Toleranz predigen, aber Liberale und Konservative diffamieren?
Nach der exklusiven Berichterstattung von NIUS distanziert sich die Bundesregierung von den demokratiefeindlichen Inhalten der steuerfinanzierten Anti-Rechts-Broschüre. Die Fördermittel für die linke NGO sollen jedoch ausgeweitet werden. Bei NIUS Live sprachen der stellv. NIUS-Chefredakteur Björn Harms, NIUS-Politikchef Ralf Schuler und Journalist Wolfgang Herles mit Moderator Alexander Kissler über das Thema.
____
Die Neue Rechte verstehen …
Götz Kubitschek: Wie sieht ihr Deutschland aus?
Götz Kubitschek ist Verleger, Publizist und eine der einflussreichsten Figuren der Neuen Rechten in Deutschland. Mit seinem Antaios Verlag in Schnellroda, Sachsen-Anhalt, hat er Autoren wie Martin Sellner, Ellen Kositza und Armin Mohler verlegt und gilt als intellektueller Vordenker einer Bewegung, die weit über die AfD hinausreicht. Der ehemalige Bundeswehroffizier und Vater von sieben Kindern wird vom Verfassungsschutz beobachtet, sein Verlag ist als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft. Bernd Lucke nannte ihn einst einen der „wichtigsten Strippenzieher“ der Partei, Björn Höcke zählt seit über 20 Jahren zu seinen engsten Gesprächspartnern. 2017 führte ich mein erstes Interview mit ihm – damals war der Ton in den Medien noch ein anderer. Im Gespräch sprechen wir über den Wandel im Journalismus, über Handgreiflichkeiten mit Fotografen und die Frage, ob seine Haut nach 20 Jahren im Fadenkreuz dicker geworden ist. Kubitschek erklärt, warum er keinen Döner isst, was ihn mit Höcke verbindet und wo er die Grenze zieht zwischen konservativ und radikal. Wir diskutieren Remigration, den Streit mit Maximilian Krah, die Wehrpflicht und seine Haltung zu Corona – als er sich „libertär aus Notwehr“ verhielt. Und ich stelle ihm die Frage, die mir ein linksradikaler Bekannter mitgegeben hat: Was ist die große Lebenslüge der Rechten?
📖 Kapitel 00:00 Intro & Vorstellung Götz Kubitschek: Umgang mit den Medien 13:10 Gibt es rechtsextreme Gewalt? Kubitschek über Gewalt und die Identitäre Bewegung 18:45 „Ab wann ist es Ihnen zu rechts?“ – Grenzen des Konservatismus 31:10 Können Worte zu Gewalt führen? Verantwortung und Verfassungsschutz 36:00 Was ist fremd? Migration, Assimilation und die Grenzen der Aufnahme 41:40 „Ich esse keinen Döner“ – Deutschsein im Alltag 44:00 Remigration: Der Streit mit Maximilian Krah und die Verfassungsfrage 47:35 Wer ist Deutscher? Abstammung, Loyalität und der Kriegstest 53:00 Wehrpflicht und Staatsanspruch – „Der Staat darf über unsere Lebenszeit verfügen“ 58:30 Corona, Gehorsam und „libertär aus Notwehr“ 01:04:40 Warum Kubitschek Etatist bleibt – trotz allem 01:07:20 Die Beziehung zu Björn Höcke: 20 Jahre Gespräche, Wanderungen, Weltanschauung 01:14:10 Höckes „afrikanischer Ausbreitungstyp“ – Nuancen und Kritik 01:19:45 Buchmessen, Ausgrenzung und der Kampf um rechte Räume 01:29:35 Braucht es einen rechten NGO-Komplex? 01:30:30 Die große Frage: Was ist die Lebenslüge der Rechten? 01:39:20 Zuschauerfragen: Wehrpflicht, Deutschsein, Buchempfehlungen
____
Dr.Alice Weidel im Interview bei Hallo Meinung
________
Thilo Sarrazin im Interview 20.1.2026
„Es ist viel schlimmer, als es nach außen aussieht!“
Kapitelmarken: 00:00 – Das erwartet dich im Video 00:55 – Intro: Thilo Sarrazin über den Zustand Deutschlands 01:55 – Warum werden Insolvenzzahlen plötzlich nicht mehr veröffentlicht? 03:30 – Migration als ökonomischer Gewinn? Die große Statistik-Lüge 09:25 – Abschiebungskritik: Framing, Fakten, Fehlannahmen 11:45 – Der stille Kollaps der deutschen Industrie – systematisch gewollt? 17:30 – Masseninsolvenzen und kommunale Überforderung: Kippt das System? 21:45 – Chancen-Aufenthaltsrecht: Die Legalisierung illegaler Migration? 25:30 – Gewalt auf den Straßen: Haben wir die Kontrolle verloren? 30:15 – Liana K. und die Frage nach psychischer Verantwortung 32:45 – Clan-Kriminalität und kulturelle Parallelgesellschaften 37:40 – USA vs. Deutschland: Warum Integration dort anders funktioniert 39:45 – Bildungsbankrott: Goethe in „leichter Sprache“ und Mathe-Desaster 44:10 – 67 % unzufrieden mit Kanzler Merz – doch die Politik ignoriert es 50:30 – Wird das die neue Normalität – oder wachen die Menschen auf? 54:00 – Outro: Thilo Sarrazins Appell an die Zuschauer
________
Roger Köppel Editorial 23.1.2026

Selenskyjs Weltkriegsfantasien
[…] Aus deutscher Sicht bleibt der Auftritt von Friedrich Merz erwähnenswert. Er hielt eine sachliche, nüchterne und zutreffende Rede nahe an der Wirklichkeit. Wie kein anderer Staat ist Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg als Musterland einer neuen internationalen Ordnung wiederaufgebaut worden. Kein Wunder, stellt es die Deutschen vor erhebliche intellektuelle Herausforderungen, wenn diese Ordnung nun zerfällt.
Im Unterschied zu allen anderen Staaten löst die neue Parole «Zurück zum Nationalstaat» in Deutschland nicht nur Jubel aus, denn die Bundesrepublik als Pfeiler der europäischen Vereinigung wurde auf der gegenteiligen Philosophie, auf der Idee der Überwindung des Nationalen errichtet. «Nationalstaat», «national» – das sind für viele Deutsche, verständlich, Giftbegriffe aus der politischen Sondermülldeponie.
Merz zuzuhören, ist ein schmerzliches Erlebnis. Man begegnet einem Politiker, der verbindlich und vernünftig spricht, die richtigen Gedanken hat und die Theorie im Griff. Sein Problem aber ist die Praxis, ist die Umsetzung. Hätte dieser Kanzler die Kraft, seinen Programmen nachzuleben, man müsste sich um das so wenig aus seinen gewaltigen Möglichkeiten machende Deutschland nicht mehr sorgen.
Nachtrag: Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte seinen jährlichen WEF-Auftritt, diesmal auffällig aggressiv. Sein Referat war ein einziger Marschbefehl an ein «schwaches Europa», an dem sich andere die Schuhe abstreifen würden. Selenskyj forderte noch mehr Waffen, Geld und Krieg gegen Russland. Europa müsse endlich «Grossmacht» werden. Das Wort «Grossmacht» fiel beunruhigend oft.
«Zusammen sind wir unbesiegbar», proklamierte in einem Anflug von Grössenwahn der Präsident, dem zu Hause Korruptionsfälle zu schaffen machen. Das Davoser Publikum applaudierte stehend, doch kaum einer dieser WEF-Teilnehmer wäre wohl bereit, seine Knochen für die Ukraine hinzuhalten. Selenskyjs Frust war nachvollziehbar, doch seine Rede blieb ein gefährliches Feuerwerk an Weltkriegsfantasien.
________
WELT-TV 20.1.2026
DEUTSCHLAND: „Die E-Auto-Prämie ist eine Schrott-Prämie!“ – Johannes Böhning zerlegt neue Förderung!
Der Aufreger des Morgens für Johannes Böhning ist die neue E-Auto-Kaufprämie: „Die Bundesregierung konnte mal wieder dem Drang nicht widerstehen, mit der Gießkanne Geld zu verteilen“, so der stellvertretende WELT-TV-Chefredakteur.
________
Lanz-Ausschnitte im Original
AfD-Verbot: Günther sieht in der AfD keine demokratische Partei
Der Ministerpräsident aus Schleswig-Holstein, Daniel Günther, sieht bei dem Begriff Brandmauer eine Problematik, die für ihn nach außen symbolisiere, dass man sich argumentativ nicht mit der AfD auseinandersetzen möchte. Doch genau hier will er gegensteuern und plädiert dafür, dass die demokratischen Parteien mit ihren kleinpolitischen Streitigkeiten aufhören müssten, da die Bürger dies nicht interessiere. Um die Demokratie vor Feinden zu schützen, sieht er ein AfD-Verbotsverfahren für gerechtfertigt. Den gesamten Talk findet ihr hier:
https://kurz.zdf.de/eRPyO/ Weitere Gäste in der Sendung: Melanie Amann, Journalistin Frederik Pleitgen, Journalist Tom Høyem, Grönland-Experte Adrian Geiges, China-Experte
Den gesamten Talk findet ihr hier: https://kurz.zdf.de/eRPyO/
________
Achgut 20.1.2026
Woher kommt der Strom? 2. Analysewoche 2026 – Lediglich zwei Windbuckel
In der zweiten Analysewoche des Jahres 2026 kommt es zum Rückgang der Windstromerzeugung. Der Winter lässt eine nennenswerte PV-Stromerzeugung ebenfalls nicht zu. Lediglich zwei Windbuckel stechen hervor. Für zwei kurze Zeiträume werden die 40 GW regenerative Stromerzeugung insgesamt übertroffen. Am Montag und am Donnerstag steigt der Strompreis nach Wegfall der PV-Stromerzeugung über 200 €/MWh. Ansonsten pendelt der Preis um die 110 €/MWh. Abgesehen von den beiden Buckelspitzen wurde Strom importiert. Das sorgte für einen auskömmlichen Strompreis auch für die deutschen Stromproduzenten.
Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der zweiten Analysewoche 2026 gibt Agora-Energiewende.
[…]
________
Diese Zahlen zur Energiewende ändern alles – Dr. Björn Peters im Gespräch – Apollo News 30.3.2025
________
Unsere Freunde der Energiewende meinen:
FALSCHER EU-DEAL: 12 GW ERDGAS-KRAFTWERKE SOLLEN GEBAUT WERDEN
Die EU-Kommission hat der deutschen Kraftwerksstrategie zugestimmt – und damit den Weg für neue fossile Gaskraftwerke freigemacht. Was als Versorgungssicherheit verkauft wird, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als klimapolitischer Rückschritt mit massiven Kosten für Staat, Verbraucher und Energiewende. In dieser Sendung analysiert der Verband Energie Erzeugende Gebäude gemeinsam mit der Energy Watch Group die aktuelle Entwicklung. Zu Gast im Studio ist Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group und einer der Urheber des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Im Mittelpunkt steht eine besonders brisante Enthüllung: Ein Non-Paper aus dem Bundeswirtschaftsministerium, das öffentlich durchgesickert ist, zeigt, dass intern nicht nur 12 GW, sondern bis zu 41 GW neue steuerbare Leistung bis 2029 geplant werden. Damit wird deutlich, dass die jetzt genehmigten Ausschreibungen nur der Einstieg in einen massiven Ausbau fossiler Infrastruktur sind. Themen der Sendung:
- Warum Erdgas in der EU-Taxonomie fälschlich als „grün“ eingestuft wurde
- Weshalb neue Gaskraftwerke nur mit hohen Subventionen wirtschaftlich sind
- Welche realistischen Alternativen sofort verfügbar sind:
Biogas-Flexibilisierung, Wasserkraft, Batteriespeicher und Nachfragesteuerung Warum selbst 12 GW neue Gaskraftwerke unverantwortlich sind – und 41 GW ein energiepolitischer Skandal
- Wie Lobbyinteressen den Ausbau der Erneuerbaren systematisch bremsen
- Was Bürger konkret tun können, um diesen Kurs zu stoppen
Die zentrale Botschaft dieser Sendung ist klar: Wir brauchen keine neuen fossilen Gaskraftwerke. Die Technologien für eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung sind längst vorhanden – sie müssen nur endlich genutzt werden.
[…]
____
USA: Die Wahrheit über die Energiewende …
… in Deutschland
Chris Wright, Energieminister der USA, spricht Klartext über die deutsche Energiewende
Quelle: Nius live 13.1.2026 ab 7:30 Uhr mit dem kompletten NIUS-Talk über die Energiewende in Deutschland
Schon das würde der Wirtschaft kurzfristig helfen: Allein ein in Aussicht gestelltes Moratorium zur Energiewende!
________
Ein Werbevortrag des Grauens …
Bauhaus Universität Weimar 16.1.2026
Harald Lesch: Erneuerbare Energie – die unerkannte Revolution
Harald Lesch spricht Klartext: So gelingt die Energiewende lokal. Der renommierte Astrophysiker Prof. Dr. Harald Lesch spricht im Audimax der Bauhaus-Uni in Weimar über die Transformation unseres Energiesystems, die Dringlichkeit des Handelns und warum die Lösung oft direkt vor unserer Haustür liegt. Warum die Energiewende keine abstrakte Herausforderung, sondern eine konkrete lokale Chance ist. Welches enorme Potenzial in öffentlichen Gebäuden und Dachflächen steckt. Wie Bürgerbeteiligung durch Energiegenossenschaften die Umsetzung beschleunigt. Referenten: Prof. Dr. Harald Lesch Prof. Dr. Steffen de Rudder (Professur Städtebau, Bauhaus-Universität Weimar) Matthias Golle (Vorstand Energiegenossenschaft Ilmtal eG) Timestamps
00:00 Einleitung & Globaler PV-Ausbau 01:15 Die Geschwindigkeit Chinas vs. Deutschland 02:25 Anteil erneuerbarer Energien 03:40 Ananasanbau in Alaska & Fehlprognosen 06:32 Die Physik des Klimawandels (CO2-Speicherung) 11:52 Preisentwicklung bei Speichern & PV 18:51 Skalierbarkeit 24:35 Ineffizienz der Verbrennertechnologie 32:24 Die Rolle der Energiegenossenschaften 39:43 Projekt: Dekarbonisierung der Bauhaus-Uni Weimar 46:21 Matthias Golle: Energiegenossenschaft Ilmtal eG 48:38 Modellprojekt Belvederer Allee 7B 51:51 Praxisbeispiele aus der Region 55:49 Was wir jetzt tun können – die Antwort von Harald Lesch
________
Ukraine – Russland – USA – Europa
- Chronologische Auflistung – Tagebuch aktuell
- ________
- Zur letzten Großseite vom 25.12.2025
- ________


