Eine etwas naive Sicht der Dinge, die …

… Roderich Kiesewetter im aktuellen Interview des Deutschlandfunks bzgl. der Türkei und Recep Tayyip Erdoğan offenbart.

Kiesewetter
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Hinzu kommt, dass Herr Kiesewetter in unerträglicher Weise das „g“ in Erdoğan* hart mitspricht.

Ich behaupte – und da stehe ich in absoluten Gegensatz zur Meinung Herrn Kiesewetters -, dass der türkische Präsident den Molli mit der Bundesregierung macht.

Er hat sein Ziel nunmehr erreicht und dreht den Spieß um.

Die türkischen Wahlberechtigten in Deutschland werden ob der ´eierigen` Haltung der Bundesregierung und den m. E. unnötigen Absagen von Kommunen und Bundesländern mehrheitlich die AKP wählen.

Damit hat die Regierung das Gegenteil von dem erreicht, was sie vielleicht wollte.

Der „Normaltürke“ glaubt in einem „faschistischen Land“ zu leben und vergöttert den Herrscher vom Bosperus um so mehr.

Kurden durften Flaggen mit dem Abbild des türkischen Staatsfeinds Nr. 1, dem inhaftierten Führer der PKK ungestraft in Massen schwenken.

Was das Bild vom türkenfeindlichen Deutschland verstärkt. Dass im Nachhinein ermittelt wird, ist ohnehin ein Witz, kommt bei den Türken gar nicht an und wird enden, wie das Hornberger Schießen:

Viel Lärm um Nichts.

Genau das –  – wird am Ende bei den Ermittlungen herauskommen.

Übrigens: 

Über einen Austritt der Türkei aus der NATO wage ich gar nicht nachzudenken.

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*Ich will nicht besserwisserisch sein. Doch wer sich als deutscher Politiker und Mitglied des Bundestages über ausländische Menschen und Politiker  äußert, sollte zumindest den Namen korrekt aussprechen. Alles andere wird ganz sicher als Missachtung verstanden, vor allem im orientalischen Raum. M. E. zu Recht.

Hier die Ausspracheregel zum ğ in Erdoğan, welches demnach „stumm“ gesprochen wird:

Aussprache g mit halbkreis nach oben offen
Quelle: Auf Text klicken

 

 

 

 

 

 

 

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