2 Gedanken zu „Roger Köppel zu Corona in der Schweiz“

  1. Bei uns dasselbe, noch viel stärker. Nur einige wenige Zahlen, die man sich genüsslich auf der Netzhaut zergehen lassen kann:
    Wir haben im Moment offiziell circa 117.400 aktive Coronafälle (aufgrund der Dunkelziffer wohl viel mehr); in intensivmedizinischer Behandlung sind (nur!) 2770 Fälle, die Zahl der Todesfälle sinkt seit längerer Zeit kontinuierlich und liegt jetzt bei etwa 300. Die Statistik zeigt für den Monat Februar eine UNTERSTERBLICHKEIT im langjährigen Durchschnitt an. Aber der Lockdown geht weiter, mit nur kleinen Lockerungen.
    Der eine oder andere wird sich angesichts solcher Zahlen fragen, ob unsere Regierung es nicht eigentlich verdient hätte, dass man sie mit Fusstritten aus ihren gut bezahlten Ämtern jagt.

  2. Der Untertanenstatus

    Dem Artikel von „Roger Köppel zu Corona in der Schweiz“ können wir entnehmen, dass der „Rollout“ der Pandemie in der Schweiz gleichermaßen vonstatten geht wie bei uns in Deutschland oder auch bei unseren Nachbarn in Österreich. Je nach den ländereigenen Verfassungen schwingt die „Exekutive“ die Keule und drangsaliert das untertane Volk nach bester Machbarkeit der unterschiedlichen Gesetzesvorschriften, die sie nach ihrer Fasson verbiegen und verletzen. Um was geht es den Regierungen eigentlich? Sie unterwerfen uns einem Schutzdiktat, das mehr oder weniger einer Aushöhlung der Demokratie gleichkommt, mit Mitteln deren Charakter schlicht denen einer Diktatur gleicht. Sie gewöhnen sich an die neu hinzugekommene Macht und werden sie freiwillig nicht wieder hergeben.

    WIR BEFINDEN UNS IM NOTSTAND!!!

    Aus der Vergangenheit wissen wir, was Notstandsgesetze ausrichten. Grundsätzlich dienen solche Gesetze als Legitimation zur Übernahme der Macht. Das demokratische Gefüge wird beiseite gedrängt und die exekutiven Auswirkungen reichen bis in den letzten Winkel unserer Individualität. Dabei entsteht ein Kontrollmechanismus, der alle Belange unsereres Lebens betrifft. Ein Zwangskorsett von Vorschriften engt uns immer mehr ein. Unser Leben wird durch diese Vorschriften geregelt:

    ZU UNSEREM SCHUTZ VOR DER MIKROBE!!!

    Mit den Mitteln der Gehirnwäsche und Manipulation werden uns unsere Rechte unter der Prämisse des Schutzes genommen. Wer dagegen opponiert wird als „Aussätziger und Assozialer“ stigmatisiert und zum Abschuß freigegeben. Wer sich nicht ein- bzw. unterordnet wird sanktioniert. Jetzt haben wir die Umkehrung der Macht. Das politische Personal hat die Rollen vertauscht. Sie sind nicht mehr unsere gewählten Vertreter, sondern sie maßen sich die Rolle des Souveräns an.

    WIR SIND DIE UNTERTANEN!!!

    Leider (aus Sicht des politischen Personals) leben wir nach wie vor in einer formalen Demokratie, die unerhörter Weise vorsieht, dass die Untertanen wählen dürfen. Dieses (Un)Recht bleibt bestehen, denn selbst in Diktaturen wird gewählt! Die Angst vom politischen Personal ist in diesen Wahlzeiten groß. Hier geht es dann ausnahmsweise um die Existenz des einzelnen Mandatsträgers. Der „warme Sitz“ in den Parlamenten ist eigentlich unverzichtbar. Einmal Mandatsträger für 4 bzw. 5 Jahre bedeutet soziales Ansehen, sichere und gute Einkünfte und vor allem eine Altersvorsorge, die bestechend ist. Nach einer Legislaturperiode entstehen Ansprüche der Altersversorgung, die dem Normalbürger selbst nach 50jähriger Einzahlung ins Rentensystem weit überlegen sind.

    DAS VOLK IST AM DRÜCKER!!!

    Das politische Personal ist in Wahlzeiten ein aufgeregter Hühnerhaufen. Wahlkampf bedeutet Streß! Medial, in Veranstaltungen, auf der Straße und in anderen Maßnahmen werden wir von ihnen belästigt, damit wir sie wählen. Auf einmal ist der UNTERTAN gefragt! Das politische System hat seine eigenen Gesetze, wer warum einen Listenplatz erhält oder mittels seines Direktmandats ins Parlament einzieht. Das Wichtigste ist, dass die eigene Partei größtmögliche Stimmen einfährt, um sich zur Machtübernahme zu rüsten, um dann Teil der Regierung zu werden.

    FAZIT

    Nun stehen die Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vor der Tür. Diese Landtagswahlen haben einen völlig anderen Charakter als in „Normalzeiten“! Hier wird nicht über Landesthemen abgestimmt, sondern über die Coronapolitik. Die Vorhersagen sind für die CDU alarmierend. Es wird vorhergesagt, dass sie die schlechtesten Ergebnisse in ihrer Landesgeschichte erzielt. Sie wird für das Versagen und Missmanagement in Ihrer dominierenden Rolle der Coronapolitik abgestraft. Alle Pannen werden ihnen zugeschrieben, da das Gesundheitsministerium von Herrn Spahn, einem CDU-Mann, geführt wird. Unterschwellig sind sie auch diejenigen, die uns entrechtet und gedemütigt haben. Hier kommt es dann zur kleinen Abrechnung des Untertanen an den Verursacher. Das trifft auch insbesondere auf die Bundeskanzlerin zu.

    DIE WAHLEN SIND DER ZEITPUNKT DEN REGIERENDEN DIE ROTE KARTE ZU ZEIGEN!!!

    Nur bei den Wahlen können wir Untertanen Einfluß nehmen, den sollten wir nutzen!

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