Manfreds Kolumne – Die Tage werden wieder länger

Wintersonnenwende

Immer kurz vor Weihnachten erleben wir den 21 . Dezember mit der längsten Nacht des Jahres. Die Lichtverkürzung hat ihren Höhepunkt erreicht und ganz allmählich wird der Tag erst unmerklich länger bis er dann im neuen Jahr deutlich spürbar wird, der längere Tag. Die Feiertage lenken uns von dieser Veränderung ab und erst, wenn das neue Jahr beginnt, werden wir uns dieses Zustandes bewusst. Ein Durchatmen findet statt, denn die Tagesverkürzung am Ende des Jahres setzt uns zu.

Der Silvesterbrauch, sich für das neue Jahr Dinge vorzunehmen, die man schon lange vor sich herschiebt, ist die Besinnung darauf, verschiedene persönliche Unpässlichkeiten auszumerzen und neue Impulse zu setzen. Mit der längsten Nacht wird das Jahr abgeschlossen, die nachfolgenden Feiertage dienen der Familie, der Freude und den Genüssen jeglicher Art. Ob Weihnachtsgans oder Silvesterkarpfen, ob Theater oder Veranstaltung, wir orchestrieren diesen Reigen der Festtage bis zum neuen Jahr.

Vorbereitend für diese Tage hegen wir Erwartungen an alle möglichen Dinge, die uns wichtig sind und die im Verlauf des Jahres in dieser Art nicht vorkommen. Innerlich bereiten wir uns auf einen Neuanfang vor, nämlich den, wie wir das nächste Jahr erleben und gestalten möchten. Egal ob Kind, Erwachsener oder alter Mensch, dieses Momentum des Neubeginns tragen wir in uns aus der Tradition unserer Gesellschaft heraus.

Unseren Ahnen erging es kaum anders. Das Julfest war ein altgermanisch-keltisches Fest zur Wintersonnenwende am 21/22. Dezember. An diesem Tag wurde die Rückkehr von Sonne und Licht ausgiebig und wild gefeiert. Ob Heide oder Christ, die Veränderung zu mehr Licht und helle Tageszeit ist der Wendepunkt zu neuem Erwachen.

Erwachen sollte das Stichwort für das neue Jahr sein. Erwachen aus der Starre, die diese Pandemiezeit in uns ausgelöst hat. Seit zwei Jahren werden wir in nahezu kriegsmäßiger Aktivität von der Exekutive in Schach gehalten. Ihre Begründung lautet, dass wir geschützt werden müssen. Geschützt vor einem Erkältungsvirus, welches uns angeblich vernichten kann. Rein statistisch gesehen bringt dieses Virus keine Besonderheiten mit sich. Ausschläge in erhöhtem Krankenstand und/ oder Letalität sind nicht zu verzeichnen, also keine große Besonderheiten. Der Unterschied zu vergangenen Jahren liegt einzig in der Propaganda. Diese treibt die Pandemie an, die damit künstlich propagiert wird. Dienen tut sie lediglich dazu, die Bevölkerung zu entrechten, sie zu bevormunden und sie zu drangsalieren. Sie installieren eine neue Zeit, eine neue Zeit die als Hauptaufgabe den Einheitsmenschen, die Einheitsmeinung, die Gleichschaltung aller vorsieht.

Unser Erwachen sollte für das nächste Jahr bewirken, dass wir uns dieser Behandlung entziehen und in menschengerechter Art dafür Sorge tragen, dass Einigkeit und Recht und Freiheit wieder dem Sinne nach gelebt werden.

Das wünsche ich uns allen, verbunden mit dem Wunsch für sinngebende Feiertage.

Manfred

 

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