Meilenstein: Fakten zum Inzidenzwert #1

Mathematikstudent Patrick Schönherr zeigt, …

… wie Inzidenzwerte fehlerhaft ermittelt werden:

Quelle

Der FOCUS berichtet wie einige andere Medien ausführlich. Das Magazin lässt  Viola Priesemann kritisch zu Wort kommen:

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3 Gedanken zu „Meilenstein: Fakten zum Inzidenzwert #1“

  1. Ein typisches Beispiel dafür, wie mangelnde Information zu falschen theoretischen Schlüssen führt. Frau Priesemann hat sich offenbar nicht die Test-Strategie des RKI angeschaut. Danach soll zwar hauptsächlich derjenige getestet werden, der Symptome zeigt. Aber natürlich werden auch andere Menschen getestet. Wenn Hausärzte einen vagen Verdacht haben, oder einfach auf „Nummer Sicher“ gehen wollen, können sie jeden testen. Und auch andere werden getestet, genauer:
    „1. Symptomatische Personen
    2. Asymptomatische Personen im Gesundheitswesen, anderen vulnerablen Bereichen und bei
    Kontaktpersonen…
    3. Präventive Testungen bei asymptomatischen Personen in weiteren Lebensbereichen.“
    (Zitat aus „Nationale Teststrategie – wer wird in Deutschland… getestet“, RKI.)

    Wie repräsentativ die Corona-Tests in Deutschland für die gesamte Bevölkerung sind, lässt sich daher glasklar mit dem alten Spruch zusammenfassen:
    ‚NICHTS GENAUES WEISS MAN NICHT‘.
    Daraus folgt: Die Inzidenz-Zahlen sind von EXTREM begrenztem Nutzen.

  2. Siehe zum Thema Inzidenz jetzt auch den frischen Artikel in der ‚Bild‘ mit Prof. Dr. Matthias Schrappe, „Mehr Corona-Tests sorgen für hohen Inzidenzwert“. Ich habe das ja heute morgen schon in meinem Kommentar zu den beiden „Reporter-Genies“ vom ZDF so dargelegt.

  3. Zitat des Tages:
    „Weitreichende Lockdown-Massnahmen wie Ausgangssperren oder erneute Schulschliessungen sollten nicht im statistischen Blindflug veranlasst werden, sondern auf Grundlage sauberer und verlässlicher Daten“ (Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer). –
    Neues Gerücht dazu: Die Inzidenz wird jetzt umbenannt in „Blindzidenz“.

    Das RKI hat gesagt, dass die tiefen Infektionszahlen über Ostern wohl den geringeren Test-Zahlen geschuldet seien: weniger Leute gingen zum Arzt, viele Praxen seien geschlossen.
    Lieber Leser, halten Sie das auch so: Wenn Sie über die Feiertage ernsthaft krank werden und Ihr Hausarzt ist in Urlaub, dann gehen Sie nicht etwa ins Krankenhaus. Nein, Sie vergessen die Tatsache, dass es in unseren Breiten stets offene Spitäler gibt und warten, bis Sie todkrank sind, und Ihre Hausarztpraxis wieder geöffnet hat.
    Wirklich?

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