Das Solar-Müll-Problem

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Der Bericht auf WELTonline belegt, dass die Energiewende vor allem eines ist:

Ein riesiges Geschäft:

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Ein Gedanke zu „Das Solar-Müll-Problem“

  1. Dafür sollte man auch die Hintergründe kennen.
    Ältere Solarmodule waren sowohl von den realen Abmessungen, als auch von der Leistun her anders. Heutige Module sind größer und dünner und haben eine höhere Leistung. Es ist also schon von den tatsächlichen Abmessungen nicht möglich einzelne Module auszutauschen. Selbst dort, wo das evtl. ginge (letztes Modul in der Reihe, geht es dann aus technischen Gründen nicht. Solarmodule sind in Reihe geschaltet, da kann man nicht Module unterschiedlicher Leistung zusammen schalten. Alte Module, die passen würden sind praktisch nicht mehr auf dem Markt und werden auch nicht mehr hergestellt.
    Dann kommt hinzu, dass, ist erst mal ein Modul defekt kann man davon ausgehen, dass bald die nächsten Module ihr zeitliches Ende erreichen. Da ist es wirtschaftlicher gleich alle auszutauschen.
    Der dritte Faktor sind die Entsorgungskosten. Die müssen von den Herstellern, bzw. Vertreibern bereits bezahlt werden zum Zeitpunkt des Verkaufs. Das ist eine Organisation ähnlich dem „grünen Punkt“. Zwar gehe ich auf Grund der recht geringen Beiträge pro Modul davon aus, dassdiese Organisation pleite gehen wird, wenn die großen Solarparks in 5 – 10 Jahren die Module wechseln, aber solange wie es so läuft wird für die Entsorgung der Module keine zusätzliche Gebühr fällig.

    Ich weis das alles, da ich selbst in einer deutschen Tochterfirma eines chinesischen Herstellers gearbeitet habe.

    Die Solarpark-, oder Solardach-Betreiber haben somit meist gar keine andere Möglichkeit als gleich einen kompletten Wechsel vorzunehmen.

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