Deutschland aktuell: Kommt der „Wutwinter“ ?

Nun soll er kommen, der Wutwinter – …

… mit rasender Kälte und bibbernden Bürgern. Dafür sorgt auch der von Habeck gebastelte Verordnungskatalog. Am Ende läuft es auf ein ‚Über-Wutwintern‘ in Nachbarländern hinaus – am besten als Tourist, um einer teuren Wegzugsteuer zu entgehen.

Quelle Artikel, Video & Zitate

Es wird Ernst.

Nun soll er kommen – der Wutwinter. Vielleicht sogar mit rasender Kälte und bibbernden Bürgern. Denn wir wissen ja: Auch Kältewellen sind der Klimaerwärmung geschuldet. Das Ministerium Habeck hat einen Verordnungskatalog gebastelt. Unsere beiden Herren diskutieren die dort verzeichneten Umlagen und Maßnahmen „von O bis O“, die uns wegen der Gaskrise die kalte Jahreszeit vergällen werden: von Dreifachsteuer über die Tür-zu-Regel in Geschäften bis zum Gasschnüffler, der an unsere Thermen langt und überlegt, wie man eine ohnehin schon runtergedimmte Menge noch weiter reduzieren kann.

Am Ende läuft es auf ein ‚Über-Wutwintern‘ in Nachbarländern hinaus – wenn einen die bis dahin ja vielleicht erhöhte Wegzugsteuer nicht zu teuer zu stehen kommt. Am besten: Auch im Ausland immer hin- und herreisen, damit der Beamte, der uns am Computer verfolgt, uns noch für Touristen und nicht schon für abgabenpflichtige Auswanderer hält.

Der wunderbar kühle Rosé, mit dem sich Roland und Achim trösten, wird demnächst auf der Seite winters-winzer.de zu verkosten sein. Bis dahin empfehlen wir die Tropfen, die dort schon zu bestaunen sind.

2 Gedanken zu „Deutschland aktuell: Kommt der „Wutwinter“ ?“

  1. Nikolaus Blome, Stilberater der Bundesregierung

    Nikolaus Blome, einst Augsteins Quoten-Konservativer, macht in einem Spiegel-Beitrag deutlich, was er von kritischen Bürgern hält: Nichts, denn diese sind einfach nur „bescheuert“ und früher hätte man sie gleich „Pöbel“ genannt.

    Ich habe nie verstanden, warum das 2020 eingestellte Format „Augstein und Blome“ ausgerechnet mit „Hauser und Kienzle“ verglichen wurde, gerade was die glaubhafte Besetzung des konservativen Parts der Duos anbelangt. Aus dem Blickwinkel des Salonlinken Augstein ergab es zwar Sinn, mit Blome ein Gegenüber zu haben, das ihm rhetorisch nicht das Wasser reichen und selten einen Satz – geschweige denn einen Gedanken – beenden konnte. Es mag ja nur meine ganz individuelle Einschätzung sein, aber für konservativ im eigentlichen Sinne habe ich Blome nie gehalten.

    Er wirkt vielmehr wie ein zu jedem Schleck bereiter Opportunist, solange der anvisierte Hintern in der Machthierarchie nur weit genug über ihm schwebt. Unter ihm wabert in seiner Wahrnehmung das, was Hillary Clinton einst „basket of deplorables“ nannte, der Pöbel, über dessen Sorgen und Nöte man sich geistreich erhebt. Ein Geck, der seinen Snobismus für Konservatismus hält und die Nase rümpft, wenn der herausgebrüllte Zorn der Menschen aus dem Nebel unter ihm nach Sauerkraut riecht.

    In einem Spiegel-Artikel macht Blome sich nun Luft gegen die Impertinenz eines Mannes und seines imaginierten Standes gleich mit, weil der in einer Kanzler-Fragerunde nach der Wahrscheinlichkeit des Schießbefehls bei zu erwartenden Demonstrationen im Herbst fragte. Scholzens schnippische Antwort auf eben diese Frage feiert Blome.

    „Der Frager wird sich gedacht haben: Was für ein arroganter Politiker-Sack (aus dem Westen). Ich dachte mir: In your face!“
    Mehr Verachtung geht kaum

    Nun kann man sich stilistisch natürlich sehr leicht über die Frage erheben, genau wie man sich über die Antwort des Kanzlers, die von Ulbricht’scher Dimension war, aufregen kann oder auch nicht. Was Blome leider ebenso wenig begriff wie der überrumpelte Kanzler, war der Zweck der Frage. Jedem war doch klar, dass Scholz, selbst wenn es einen solchen Schießbefehl gäbe, nicht mit „ja“ geantwortet hätte. Die Frage sollte Scholz in erster Linie erschüttern. Sie war ein Test, ob es da noch irgendetwas gibt, das man seiner Regierung zutraut, was ihn aus der Fassung brächte.

    Diesen Test hat Scholz nicht bestanden, denn er ist nun sicher der Überzeugung, es prinzipiell mit radikalisierten Idioten zu tun zu haben. Stellt man die Frage aber in den Sinnzusammenhang mit anderen, bereits gebrochenen, Zusicherungen unserer geliebten Regierung, ist das kategorische „nein“ des Olaf Scholz allerdings nicht viel wert. In der Reihe der gebrochenen „Niemand hat die Absicht eine Mauer…“-Erklärungen tummeln sich heute schon Begriffe wie Schuldenunion, Lockdown, Impfpflicht, Verbrennungsmotor, die Versammlungsfreiheit und die Freiheit von Justiz, Forschung oder Medizin. Bilden Sie weitere Beispiele, liebe Leser.

    „Der Kanzler versuchte es mit Ironie gegenüber Leuten, die man früher ‚Pöbel‘ genannt hätte, und früher war bekanntlich nicht alles schlechter.“

    Für gewöhnlich erkenne ich Ironie, weil sie vielleicht auf Füße tritt, aber nicht ins Gesicht schlägt. Das, was Scholz benutzte, war aber eher Zynismus, und der ist nicht gerade das beste Mittel in der Krisenkommunikation. Aber nun hat der Leser auch nochmal schriftlich, was Blome vom Sauerkrautgeruch des Pöbels hält, der droht, sich bald wieder auf den Straßen zu versammeln. Mehr Verachtung geht kaum.

    „Das hat Stil, aber ob es hilft? Zum dritten Mal in sieben Jahren stellt sich die Frage, wie man diese Menschen erreicht, die alle menschliche Mäßigung fahren lassen. Flüchtlinge, Corona und nun Inflation oder ‚Wutwinter‘: Es mehren sich die Hinweise, dass es stets dieselben sind, die da am lautesten krakeelen, nicht nur im Osten des Landes.“

    https://www.achgut.com/artikel/nikolaus_blome_stilberater_der_bundesregierung

  2. Man könnte den Eindruck bekommen, dass sich ein Herr Lauterbach sowas wie eine Starke Krankheitwelle wünscht!!!!!

    Wie wieder in den Schlagzeilen zu lesen

    !!!!! Lauterbach: „Der Corona-Herbst wird kein Zuckerschlecken“ !!!!!

    Das schlimme an der Sache ist, dass 70% der Deutschen dem Mann noch Glauben.

    Ein Gesundheitsminister der sich Krankheit im Volke herbeisehnt?????

    Ohne Worte!

    Was ich sagen will, kann ich nicht, weil es mir meine Erzeihung verbietet.

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