Grönland wacht auf – Gut so!

Mehr Touristen, mehr Investoren, mehr Rohstoffförderung …

 … – Grönland will sich wirtschaftlich neu positionieren und unabhängiger vom Fischfang werden. Dazu werden mehrere Flughäfen auf der Insel gebaut. Das sorgt für politischen Zündstoff.

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Die Hauptstadt Nuuk bekommt einen neuen, einen internationalen Flughafen. In der eine Flugstunde weiter nördlich gelegenen Küstenstadt Ilulissat soll zeitgleich ein zweiter entstehen, ein dritter in Qaqortoq – im Süden des Landes.

Flughäfen für Touristen und Investoren

Das bedeutet: In wenigen Jahren können in Nuuk große Maschinen aus London, Berlin oder Vancouver landen. Voll besetzt mit Touristen und Investoren – das ist die Hoffnung der grönländischen Regierung. Bislang musste man auf dem Weg von oder nach Europa in Reykjavik oder Kopenhagen umsteigen. Direktverbindungen seien gut für die Umwelt und schonten die Geldbörse der Grönländer, sagt Amondsen auf dem Weg zurück in die Stadt:

„Wenn der neue Flughafen öffnet, werden 50 Prozent des Inlandsflugverkehrs entfallen. Denn die meisten Passagiere, die aus dem Ausland kommen, werden bereits an ihrem Zielort landen.“

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Bericht des Dlf vom 24.2.2020 hören: 

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