Das Imperative Mandat

In den 70-er Jahren war an den Hochschulen die Debatte um das Imperative Mandat hochaktuell.

Können gewählte Vertreter einer Institution, eines Organs per Beschluss einer Vollversammlung verpflichtet werden, diesen Beschluss in der Institution, dem Organ umzusetzen?

Basisdemokraten setzten sich uneingeschränkt dafür ein. Andere sprachen sich für die Unabhängigkeit der Gewählten aus.

Das Thema ist heute in unserer verfassten Gesellschaft durch. Jede Institution, jede Partei kann abstimmen lassen so viel und so oft sie will.

Am Ende des Tages zählen die Ergebnisse, die in freier, geheimer Abstimmung/Wahl von den gewählten Abgeordneten erzielt werden.

Paradebeispiel ist das Scheitern von Heide Simonis. Ein Abgeordneter hat ihr die Stimme verweigert. Obwohl vorher alles ausgekaspert war. Da blieb  nach vier Wahlgängen nur die Frage: „Was wird aus mir?“ Antwort: Tanztante bei RTL.

Auch das Drama um Andrea Ypsilanti ist ein feines Beispiel für die Freiheit von Abgeordneten und  Intreganz in der Politik. Lesen Sie hierzu unbedingt das Buch „Die Vier“ von Volker Zastrow.

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Die Aufregung um irgendwelche Urwahlen, Mitgliederabstimmungen usw. ist vollkommen unnötig.

Lasst die Parteien  alle Möglichkeiten nutzen, um Stimmungen zu eruieren, um die Meinung ihrer Mitglieder herauszubekommen.

Bindend ist dies alles nicht.

Aber gefährlich. Wenn denn die Abgeordneten/Delegierten anders entscheiden, als das Parteivolk, die Fraktion usw. dann, ja dann kann es zu erheblichen Verwerfungen kommen. Im Fall Heide Simonis verlor die SPD die Regierung in Schleswig-Holstein. In Hessen ebenso.

Man erinnere sich  an Rudolf Scharping. Er wurde per Urwahl gewählt und später vom Parteitag gestürzt. Nach flammender Rede Oskar Lafontaines.

Da nutzte auch die Urwahl nichts mehr.

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Alkohol

Ich oute mich im Hinblick auf den Artikel rechts unten gerne:

Ich lebe abstinent.*
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Weder Alkohol, Nikotin noch sonstige Drogen gehören zu meinem Leben.

Das ist heute selbstverständlich schon „rechts“. Der Mann, der Deutschland in den Abgrund gestürzt hat, lebte ebenfalls ohne Alkohol. Da kann Abstinenz nur „rechts“ sein.

Spaß beiseite:

Lesen Sie den Artikel. Erhellend, sehr erhellend.

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*Seit 1979. Mit 25 Jahren habe gemerkt, dass Alkohol mir nicht gut tut. Da habe ich es gelassen, das Trinken.

Bemerkenswert ist der Kommentar eines Lesers des Artikels oben rechts:

Hans M.

 Sich so viel Gedanken um Alkohol zu machen, hört sich für mich, als langjähriger freiwilliger Abstinenzler, irgendwie stark nach Abhängigkeit an. Vielleicht musste aber auch nur ein Buch mit Text gefüllt werden.

Wenn es so wäre?

Es ist vollkommen gleich, weswegen ein Mensch beschließt, ohne Alkohol zu leben.

Hauptsache, er tut es. ___________________________________ 

Artikel zum Sonntag 3.12.2017: Der Kampf gegen „Rechts“

Henryk M. Broder

… zeichnet sich immer wieder durch seine treffsicheren und punktgenauen Artikel aus.

Leider werden diese immer nur auf WELTonline PLUS veröffentlicht. Lesen kann sie nur der Abonnent. Allerdings kostet das Abo nur 10 € pro Monat. Und allein wegen „Broder“ lohnt es. Ein Tagespass (1,99 €) ermöglicht ebenfalls  das Lesen. Aller „PLUS“ Artikel. 24 Stunden lang.

Aktuell erschien ein bemerkenswerter Artikel von Herrn Broder in Sachen „… gegen Rechts“.

Zum Artikel: Hier klicken

Damit Sie einen Eindruck bekommen, hier einige Zitate:

“ Man könnte meinen, nicht die Klimakatastrophe stünde vor der Tür, sondern das Vierte Reich, vertreten durch die AfD, eine Handvoll „rechter“ Verlage und Querdenker wie den weithin unbekannten Philosophen Rolf Peter Sieferle, dessen Buch „Finis Germania“ der „Spiegel“ von der hauseigenen Bestsellerliste gelöscht hat, um nachzuholen, was bei dem Erscheinen von Hitlers „Mein Kampf“ vor über 90 Jahren versäumt wurde.“

[…]

„Es werden zahllose Initiativen gefördert, die für Gefahren „sensibilisieren“ wollen, welche das friedliche Zusammenleben der Menschen in der Bundesrepublik bedrohen. Und so, wie es eine Armutsindustrie gibt, die davon lebt, dass sie die Armut verwaltet, gibt es auch eine Antifa, die davon lebt, dass sie einen Scheinriesen in grellen Farben an die Wand malt und alles für „rechts“ erklärt, das zum Buntsein nicht gezwungen werden möchte.“

[..]

„Inzwischen gehört mehr Mut dazu, sich als AfD-Wähler oder Sympathisant zu outen denn als praktizierender Schwuler. Und wer es unterlässt, vorsorglich auf Distanz zur AfD zu gehen, wenn es um so heikle Fragen wie Migration und Integration geht, der macht sich schon verdächtig und riskiert, aus dem Kreis der Kölsch-Freunde ausgeschlossen zu werden. Irgendeine Laterne, die als Galgen taugt, findet sich immer.“

[…]

„Heute wird die Geschichte der Bundesrepublik teilweise umgeschrieben. Das Land, in dem wir gut und gerne leben, bewegt sich auf einen Abgrund zu. Nazis, Nazis überall, die nur darauf warten, die Macht zu ergreifen.

Deutschland im Antifa-Rausch.“

[…]

„Wenn es so weitergeht, wird der Faschismus nicht auferstehen, dafür aber der Antifaschismus in seine Fußstapfen treten. Mit Denk- und Sprechverboten, mit dem Ausrufen von Schicksalsfragen, mit Ausgrenzungen und Denunziationen, mit Kunstaktionen, die den Tatbestand der Nötigung erfüllen – alles, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.

In der „taz“ erklärt eine 29 Jahre junge Aktivistin der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“, was sie und ihre Freunde zum Parteitag der AfD planen. „Wir werden da reingehen und den Parteitag abbrechen.“ Den Einwand, die AfD sei immerhin „eine demokratisch gewählte Partei“, lässt sie nicht gelten: „Das war die NSDAP auch.“

Onkel Adolf hat ganze Arbeit geleistet. Auch drei Generationen nach seinem Ableben führen alle Wege in die Reichskanzlei.“

Alle Zitate aus dem WELTonline PLUS Artikel oben.

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Mehr zum Thema „Nazis“ in Deutschland: Hier klicken

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Empfehlung: Clara-Civey-Umfragen

Höchst aufschlussreich …

… sind die Umfragen von Clara Civey.

Klicken Sie auf den „Wochenrückblick“  und tauchen Sie ein in die Welt der Umfragen und Statistiken.

Beachten Sie die Möglichkeit  „Rohdaten“ aufzurufen. Das ist bei Clara-Civey-Umfragen  einmalig.

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Meinhard Miegel zu „Bildung“

Nichts wird von Politikern aller Couleur mehr gefordert als

„Bildung“

für unsere Kinder und Jugendlichen. Nein, auch Erwachsene können, sollen sich noch (weiter-) bilden.

Bericht lesen: Hier klicken

Bildung sei das Allheilmittel gegen Arbeitslosigkeit, gegen „Rechts“ gegen alles Schlechte in der Welt.

Ein seit Jahrzehnten ,zuletzt etwas aus der Öffentlichkeit geratener Intellektueller, ein mit höchst vernünftigen Einsichten hervortretetender Professor, Meinhard Miegel, hat sich zum Thema Bildung geäußert.

These: Es wird über Bildung geredet, Politik wisse aber gar nicht, was das sei. Lesen Sie den Bericht rechts.

Und weil er so markant und punktgenau meine Meinung trifft, hier noch ein Leserkommentar zum Bericht.

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Die Bücher von Meinhard Miegel: Hier klicken

Besonders zu empfehlen, weil extrem „hellsichtig“: Die deformierte Gesellschaft, Berlin-München, 2002

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Artikel zum Sonntag 6.8.2017: Trennung empfehlen!?

Vorab ein Bekenntnis.

Der Autor ist Verfechter einer  Verbindung von Mann und Frau mittels Eheversprechen, welches in erster Linie gegenseitigen Beistand in guten und schlechten Tagen und sowie Treue, bis „dass der Tod scheidet“ beinhaltet.

Der Autor, Jahrgang 1954, ist 45 Jahre mit der gleichen Frau zusammen, seit 42 Jahren verheiratet. Das Ehepaar hat eine Tochter und zwei Enkelkinder.

Das Ehepaar denkt nicht daran, sich zu trennen. Es wird jeden Tag glücklicher.

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Wir kennen die Geschichte:

Info und Rezensionen: Hier klicken

Ein Paar hat Schwierigkeiten in, mit der Beziehung. Es geht zum Paartherapeuten. Nach ein paar Sitzungen trennt sich das Paar.

Das ist nun nicht mehr nötig. Das Buch rechts empfiehlt genau das, was das Ergebnis vieler kostenintensiver Sitzungen mit dem Paartherapeuten ist.

Das Buch  gibt – wenn ich die Rezensionen lese – offensichtlich viel wertvolle Hinweise zu einem glücklichen Leben für jedermann.

Egal wie gestrickt, egal wie gepolt. Anything goes.

Alles in Ordnung?

Islamisierung: 2084 – La fin du monde – Das Ende der Welt

2084

Auch auf Deutsch erhältlich: Hier klicken

IS Welt
Rezension lesen: Auf Bild klicken

Boualem Sansal

hat ein ausführliches Interview in der WELT gegeben:

Islam Europa
Interview lesen: Auf Bild klicken

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Islam: 2-teilige ARTE-Dokumentation zu den Muslimen Europas

In die Dokumentation wird mit folgendem Text eingeführt:

Europas Muslime
Erster Teil der Doku: Auf Bild klicken // Leider nur bis 10.7.2017 verfügbar, dann auf Youtube versuchen. Teil 2 ist auf der gleichen Seite aufrufbar.

Selten zuvor wurde so viel über den Islam gestritten wie im Jahr 2016. Ist er eine Religion der Gewalt? Die Journalistin Nazan Gökdemir und der renommierte Islamkritiker und Schriftsteller Hamed Abdel-Samad haben sich auf eine Reise durch Europa begeben, um mit den Muslimen selbst zu sprechen. Im Kopf: viele Fragen, viel Unsicherheit und eine Menge Gesprächsbedarf.

Es sind aufgeladene Zeiten. Selten zuvor wurde so viel über den Islam gestritten wie im Jahr 2016, nach den Terroranschlägen von Paris, Nizza, Brüssel, Berlin und Istanbul. Ist der Islam eine Religion der Gewalt? Im Sommer 2016 haben sich die Journalistin Nazan Gökdemir und der renommierte Islamkritiker und Schriftsteller Hamed Abdel-Samad auf eine Reise durch Europa begeben, um mit den Menschen, den Muslimen selbst zu sprechen. Im Kopf: viele Fragen, viele Ansichten, viel Unsicherheit und eine Menge Gesprächsbedarf. Was wissen wir heute eigentlich über den Islam und die Muslime? Wie leben sie? Welche Rolle spielen Tradition, Glaube, Regeln, Familie und Politik? Was bewegt sie? Und wie sehen sie sich selbst in Europa? In Berlin treffen Gökdemir und Abdel-Samad unter anderem auf den Islamologen Bassam Tibi, der einst die Vision eines „Euro-Islam“ entwarf. Sie sprechen mit der Autorin Sineb El Masrar („Muslim Girls“) über Emanzipation im Islam und treffen in Paris den ehemaligen Großmufti von Marseille und Verfechter des französischen Laizismus, Soheib Bencheikh. Gemeinsam mit dem Brüsseler Polizisten Hamid Benichou ziehen sie durch den berüchtigten Stadtteil Schaerbeek, der zuletzt als Hort des Terrorismus in die Schlagzeilen geriet. Und sie besuchen die Große Moschee im spanischen Granada – dort, wo die Muslime im 8. Jahrhundert erstmals ihren Weg über die Iberische Halbinsel nach Europa fanden.

Sie gelangen zu diesem Text und zum ersten Teil der Doku, indem Sie auf das Bild oben rechts klicken.

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Buchempfehlung 1.4.2017: Inside Islam

Bereits vor einiger Zeit habe ich bereits das Buch „Inside Islam“ von

Bild Inside Islam
Zu Kritiken und Kaufmöglichkeit: Auf Buch klicken

Christian Schreiber erwähnt.

Herr Schreiber ist ein wirklicher Insider mit hervorragender Sachkenntnis.

Obwohl mit unter 40 Lebensjahren noch recht jung, belegt seine Vita, sein Karriereverlauf (siehe hier), dass dieser Mann alles ist, nur nicht islamophob oder gar araberfeindlich. Im Gegenteil.

Das macht das Buch so wertvoll.

Liegt doch keinesfalls der Verdacht nahe, dass damit Stimmung gegen den Islam werden soll.

Inside Islam
Bericht des DLF lesen/hören: Auf Bild klicken

Constantin Schreiber ist  abzunehmen, dass er tatsächlich „normale“, d. h. Moscheen ausgewählt hat, in die der „normale“ Islamgläubige, der um die Ecke wohnt, also nicht unbedingt der Islamist/Terrorist, seinem Glauben nachgeht.

Dem oben Gesagten ist geschuldet, dass sich auch der Mainstreamjournalismus  mit dem aktuellen Buch Constantin Schreibers beschäftigt/beschäftigen muss.

Das Buch erschien immerhin im renommierten Econ-Verlag und nicht beim ´Pfui-Verlag` Kopp.

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Buchempfehlungen Update 26.3.2017

Gestern habe ich 2 wichtige Bücher  empfohlen. 

Es geht um die neue Völkerwanderung nach Europa und die daraus entstandene Krise in Deutschland bzw. deren Entstehung.

Ich habe gerade heute ein Buch entdeckt, welches das Thema „abrundet“:

Aufmerksame Leser meines Blogs wissen,

dass ich sehr häufig von Menschen mit Guten Gedanken spreche. Diese Menschen sind allermeistens ein Teil jener Kraft, die – frei nach Goethe – stets das Gute will und oft, sehr oft nur Böses schafft.

Lothar Fritze hat ein Buch vorgelegt, welches sich mit diesem Thema befasst. Ich habe es in den bereits erschienenen Artikel integriert.

Darüber hinaus habe ich einen Essay, welchen ich im Oktober 2015 verfasst habe, der Rezension „Die Getriebenen“ hinzugefügt.

In diesem Essay schreibe ich all´ das, was im Rausch der damaligen Willkommenshysterie unter den Tisch fiel bzw. als rassistisch, rechts, usw. bezeichnet wurde. All´ dass, was Robin Alexander ebenfalls  nur mit den genannten Begriffen streift.

Dabei waren die willkommens-kritischen  Meinungen wahrscheinlich sogar mehrheitlich in Deutschland vorhanden.

Die Willkommenskultur …

… war ein Hype, der sich auf wenige* zig-tausend Helfer, lassen wir es auch hunderttausend sein,  und deren Helfershelfer in Medien und Politik beschränkte.

Es wurde der Eindruck erweckt, dass Deutschland insgesamt im Willkommenstaumel sei.

Worauf  Frau Merkel und viele andere Großkopferte hereinfielen.

Die Mehrheit der Deutschen war sicher nicht willkommensbewegt.

Zumindest nicht wegen der Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kamen. Das waren/sind die meisten Menschen, die nach Deutschland strömen. Auch wenn damals und auch noch heute das offizielle ´Narr`ativ ein anderes war/ist.

Wirklich Verfolgte wollen auch heute noch fast 100% der Menschen in Deutschland aufnehmen.

Diese Spezies – Anerkannte Asylberechtigte nach Artikel 16a GG – ist gleichwohl äußerst selten, wie die BAMF-Asylgeschäftsstatistiken belegen.

Sie gelangen zu den erweiterten Buchempfehlungen, indem Sie

Hier klicken

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*Im Verhältnis zu insgesamt 80 Millionen Menschen in Deutschland gesamt. 

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