Ja, Frau Karliczek, genau so wird es sein!

Nehmen wir die Fächer Geschichte, Sozialkunde und Deutsch. Was in 20 Jahren Geschichte ist, ist heute Politik.

Wenn die Leute in 20 Jahren auf unsere Entscheidung gucken, werden sie sagen, wie kurzsichtig waren die denn?

 […]

So antwortete unser aller Bildungsministerin Karliczek auf die Frage nach einem Beispiel für die Sinnhaftigkeit von ´Fächern` in der Schule.

Das ganze Interview, welches sich selbstverständlich auch mit dem angeblichen Geschichtsrevisionismus der AfD* beschäftigt: Hier klicken

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*´Angeblich` deshalb, weil die Forderung der AfD nach einer ganzheitlichen Betrachtung und Bewertung der deutschen Geschichte  korrekt ist. Gut, dass das Problem mal auf´ s Tapet gekommen ist:

Die platte Verkürzung auf die 12 Jahre des Nationalsozialismus ist dem Gegenstand  ´Deutsche Geschichte` insgesamt nicht angemessen.  Vor allem die Projektion der grauenhaften Taten dieser Zeit pauschal auf das gesamte deutsche Volk – welches  es in diesem Zusammenhang bemerkenswerterweise auch bei unseren Menschen mit Guten Gedanken immer gibt -, die Projektion auf Generationen, die mit dieser unseligen Zeit rein gar nichts zu tun haben, außer dass sie Nachkommen der „Täter“ sind, diese Projektion ist m.E. nicht zulässig und:

So wird „Schuldkult“ betrieben. Da haben Bernd Höcke und Jens Maier  durchaus Recht. Auch wenn das Landgericht Dresden dem Richter Jens Maier aus Standesgründen einen Verweis erteilt.

Das bedeutet durchaus nicht, dass die Zeit des Nationalsozialismus nicht angemessen behandelt werden muss. Insbesondere in der Schule. Aber bitteschön ohne Indoktrination. Und bitteschön ohne die direkte oder indirekte Herstellung eines Bezugs zur AfD.

Artikel aufrufen: Hier klicken

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Man kann es sich lebhaft vorstellen:

Ein Lehrer*  – geprägt von Guten Gedanken – steht …

… vor der Klasse. Er unterrichtet „Politik“.

Wird er neutral das Für und Wider verschiedener aktueller politischer Meinungen und Vorstellungen darstellen?

Oder wird er den so beliebten Bezug von NSDAP und AfD – die Partei sei sozusagen die Vorstufe für einen neuen Nationalsozialismus**, sie sei stellvertretend für Rassismus und Diskriminierung  – herstellen?

Im Beutelsbacher Konsens gibt es 3 Grundsätze für politische Bildung:

  • Überwältigungsverbot (keine Indoktrination);
  • Beachtung kontroverser Positionen in Wissenschaft und Politik im Unterricht;
  • Befähigung der Schüler, in politischen Situationen ihre eigenen Interessen zu analysieren.

Wie und was unterrichtet unser Lehrer oben im Bereich aktuelle Politik? Welche „Tatsachen“ stellt er dar? Wie schneidet eine AfD bei ihm ab?

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„Konflikte dieser Welt spielen sich auf deutschen Schulhöfen ab“

Da hat Frau Merkel ja mal eine Frau berufen, …

… die knallhart die Realität  beschreibt.

Franziska Giffey. Allerdings:

Bericht lesen: Hier klicken

Ihre Lösungsansätze klangen jedoch so, als kämen sie entweder Jahrzehnte zu spät oder als seien sie ferne Zukunftsmusik. Sie plädierte für frühkindliche Bildung, forderte kostenlose Kitas, Ganztagsschulen und besser ausgebildete Lehrer, denen der Rücken gestärkt werden müsse. Nur so könne man Integration leisten. Am Ende der Sendung war es dann Giffey selbst, die darauf hinwies, dass man da eigentlich erst drüber reden könne, wenn die nötigen Kapazitäten geschaffen worden seien.

Wir reden vom Maybritt Illner Talk vom 5. April. Was sonst noch sogeredet wurde sehen Sie in der Sendung (Hier klicken).

Und/oder Sie lesen den Bericht oben rechts , aus dem auch die Zitate stammen.

Meine Meinung:

Was sich heute auf vielen Schulhöfen abspielt, kommt in 20 Jahren und früher auf den deutschen Straßen an. Viel mehr, als wir es uns heute vorstellen können. Dass, was heute geschieht, ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Da wird es auch nicht viel helfen, wenn Frau Giffey 170 !! sogenannte Anti-Mobbing-Profis engagieren will. Lesen Sie hier von der Idee Frau Giffeys.

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Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch: Hier klicken.

Bitte nicht wundern:

ALLES, was die AfD macht, ist für unsere Menschen, unsere Gruppen und Parteien mit Guten Gedanken FREMDENFEINDLICH!

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Programmieren lernen – Teil 4

Heute kommt ein Pädagoge zu Wort:

Der Präsident des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hält den Einsatz von Tablets schon an Grundschulen nicht unbedingt für nötig. Zunächst müssten die Kulturtechniken wie Lesen und Schreiben beherrscht werden, sagte er im Dlf. An den weiterführenden Schulen brauche es dann hoch qualifizierte Lehrkräfte für den digitalen Unterricht.

Grün-kursives Zitat und Interview lesen: Hier klicken
Vergrößern: Hier klicken

Damit endet unsere kleine Reihe zur Digitalisierung in der Schule.

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Alle Teile können Sie hier noch mal aufrufen: Hier klicken

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Eines der wirklichen Problem in Schulen: Hier klicken

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Programmieren lernen – Teil 3

Heute hat der Wissenschaftler Manfred Spitzer das Wort.

Leider kann er sein Engagement für die Sache – seine Sache sind vor allem Kinder und Jugendliche – nicht immer so kommunizieren, dass seinem Gegenüber klar wird, was er meint. Er ist oft übermotiviert.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Sicht auf die Seele gerade je nötiger, desto jünger ein Kind ist.

Armbrüster: Herr Spitzer, Programmieren lernen am besten schon in der Grundschule, ist das eine gute Idee?

Spitzer: Das ist überhaupt keine gute Idee. Das ist so wie „wir brauchen gute Mathematiker, also machen wir in der Grundschule jetzt schon Integrieren und Differenzieren.“ Das kann nicht funktionieren, weil man zum Programmieren bestimmte logische Prozesse verstanden haben muss, bestimmtes mathematisches Grundwissen haben muss, und das ist frühestens irgendwann in der Mittelstufe da. In der Oberstufe kann man Programmieren lernen, man kann vielleicht auch schon früher Programmieren lernen, in der Grundschule nicht. Da kann man irgendwelchen Quatsch auf Computern machen und niemand lernt dabei, sondern es wird nur eine Zeit vertan, und das sollte man definitiv nicht tun.

[…]

… Keiner hockt an seinem Smartphone und programmiert. Es ist schlichtweg so, dass Kinder, egal was es ist, viel schneller lernen als Erwachsene. Da ist natürlich der Umgang mit einem Smartphone, welche Knöpfe ich drücke und wo ich nach wo wischen muss und so weiter, das lernt ein Kind natürlich viel leichter. Ein Kind lernt ja auch leichter sprechen und es lernt ganz schnell laufen, viel leichter als das Erwachsene lernen. Das ist lange bekannt und das ist nichts Besonderes und das hat auch mit Computern nichts zu tun.

Und noch was: Es hat nicht mal damit was zu tun, wie gut sich ein Kind entwickelt. Denn ein Kind braucht bestimmte Dinge, ich sage mal, als Input. Es muss die Dinge anfassen, es muss mit den Dingen umgehen lernen. Und wenn heute die Kinder an die Schule kommen und können keinen Griffel mehr halten, weil sie sich nur noch mit Wischen über eine Glasoberfläche beschäftigt haben und ihre Hand damit weder motorisch, noch sensorisch in irgendeiner Weise vernünftig trainiert haben, dann haben die einen Nachteil, und zwar einen großen Nachteil. Wir ziehen uns eine Generation von Behinderten heran, ich sage es mal drastisch. Je mehr Fingerspiele sie im Kindergarten machen, desto besser sind sie mit 20 in Mathematik, weil die Zahlen über die Finger und deren komplexen Gebrauch ins Hirn kommen. Wenn sie nur wischen als Kindergartenkind, endet ihre Karriere als Putzfachkraft. Das sollte man einfach nicht machen.

Der vorletzte Satz ist so einer, der der Sache Spitzers mehr schadet, als nutzt.

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Mehr zur Digitalisierungskritik von Manfred Spitzer  : Hier klicken

Und: Hier klicken

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Teil 4 erscheint am 7. April um 11:00 Uhr

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Artikel zum Sonntag 1.4.2018: „Über das Ertragen“

Unter diesem Titel veröffentlicht der Deutschlandfunk ein Interview mit Prof. Dr. Rainer Forst …
Grün-kursive Zitate und Interview lesen: Hier klicken

… über Toleranz.

Toleranz ist in aller Munde. Zum Menschen mit Guten Gedanken gehört Toleranz wie das Salz in die Suppe. Aber natürlich nur so lange, wie es passt. Das ist auch bei Professor Forst nicht anders.

Lange kann man seinen Gedanken ohne Unmut folgen.

Dann bringt Katja Weber das Beispiel des Präsis von Eintracht Frankfurt, der keine AfD-WÄHLER in seinem Verein haben möchte.

Weber: Peter Fischer, der Präsident von Eintracht Frankfurt sagt, bei uns kann niemand Mitglied sein, der die AfD wählt. Das klingt für mich nach dem zuvor besprochenen autoritären Erlaubniskonzept. Was sagen Sie?

Forst: Na ja, also ich halte das nicht für eine autoritäre Haltung. Ich war positiv überrascht von dem, was der Präsident Fischer gesagt hat. Nicht, weil ich nicht weiß, dass der Verein Eintracht Frankfurt schon länger stark in der Bekämpfung des Rassismus unterwegs ist, was ich sehr gut finde. Aber das war natürlich eine mutige Ansage, die er da gemacht hat. Ich hab dann auch kurz überlegt, unter welchen Bedingungen eigentlich Vereine, die eine solch starke Rolle in der Öffentlichkeit spielen, ihre Mitgliedschaften sortieren können. Aber dieser Verein hat ja Grundregeln und Grundgesetze, und in denen steht der Antirassismus und das faire Miteinander drin. Insofern ist das in Ordnung, dass der Präsident so etwas sagt. Er hat jetzt auch klargestellt, dass das nicht eine formalrechtliche Überprüfung ist, die er vor Augen hat, weil natürlich ein Verein weder alle Mitgliedschaften seiner Mitglieder in anderen Hinsichten überprüfen kann noch will noch sollte. Also, das ist mehr eine Ehthosfrage, eine Haltungsfrage. Wer also zu rechtsextremen Positionen neigt, insbesondere zu rassistischen, der sollte sich fragen, ob er mit einem Verein, der den Antirassismus so eindeutig auf seine Fahnen schreibt, wirklich glücklich sein kann. Also ich halte das für ein wichtiges Signal. Auch die Spieler natürlich nicht nur dieses Vereins, sondern viele Spieler, die gegen Rassismus eintreten, wissen sehr genau, weshalb sie das tun. Denn rassistische Parolen in Fußballstadien sind gang und gäbe und insofern ist es sehr löblich, wenn ein Verein da klare Flagge zeigt.

Wähler der AfD sind also per se rassistisch. Und sollten, so sie denn Mitglied bei Eintracht Frankfurt sind, aus ´ethischen` Gründen austreten.

Da müssen sich der Professor und seine toleranten Anhänger nicht wundern, wenn sich bei AfD-Wählern eine gewisse Wut aufbaut.

Aber es geht noch weiter. Frau Weber ist es zu verdanken, dass die krude Sicht des Professors offenbar wird:

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Gefährlicher Träumer

Als solcher offenbart sich Joachim Zinsen …

mit seinem aktuellen Kommentar.

Vergößern: Hier klicken

So hält Neu-Finanzminister Olaf Scholz unbeirrt […]  am neoliberalen Dogma (= Schwarze Null)  seines christdemokratischen Vorgängers  Wolfgang Schäuble fest.

Damit binde man dem Sozialstaat die Hände, meint Herr Zinsen.

Gut so sage ich. Herr Zinsen unterliegt einem weiteren Irtum:

Um ein weit verbreitetes Missverständnis auszuräumen: Anders als für eine „schwäbische Hausfrau“ sind neue Schulden für Staaten kein Problem. Voraussetzung ist nur, dass sie in heimischer Währung aufgenommen werden und nicht dauerhaft schneller wachsen als das Bruttoinlandsprodukt. Hält sich die Politik an diese Vorgaben, belasten Schulden keineswegs nachfolgende Generationen. Im Gegenteil: Sie können zu Grundlagen des künftigen Wohlstandes werden. Quelle beider grün-kursiver Zitate ist der Kommentar oben rechts.

Da schaue man doch nur mal nach Griechenland und betrachte die nicht vorhandenen Probleme, die die nachfolgenden Generationen Griechenlands nicht belasten.

Mein lieber Scholli, ähh… Herr Zinsen, mit Schulden den Sozialstaat =verlorenes Geld und sicher keine Investition!!  aufblähen wollen, also solch` eine Ansicht zu vertreten:

Was geht nur in Ihrem Kopf vor?

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Programmieren lernen – Teil 1

Der Begriff ´Digitalisierung` ist in aller Munde.

Dabei wird allerdings völlig vergessen, dass Digitalisierung kein Selbstzweck ist. Nur mit entsprechenden – wömglich sinnvollen – Inhalten wird ein Schuh draus. Hinzu kommt, dass Digitalisierung durchaus nicht in jedem Lebensabschnitt und in jedwedem Lebensbereich vernünftig ist.

Mit der kleinen Reihe „Programmieren lernen“ möchte ich diverse Standpunkte beleuchten. Zunächst zu unseren Kindern, zum Bereich Kindergarten und Schule. Leider herrscht hier ein recht großes Durcheinander. Was für 10 – jährige Schüler vielleicht bereits sinnvoll ist, ist für 6-jährige unsinnig. Dazu der erste Bericht.

Grün-kursives Zitat und WELTplus-Artikel lesen: Hier klicken

Röckner betont: „Mathematik und die damit trainierten Fähigkeiten und Denkweisen sind zentral für die Herausforderungen der Digitalisierung. Das muss im Vordergrund stehen, wenn langfristiger Erfolg, tiefe Innovationsfähigkeit und fundierte Technologieführerschaft das Ziel sind.“

Seit Jahren sinkt deutschlandweit der Anteil des Mathematikunterrichts in den Schulen. In den mathematisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen, so Röckner, beklagen die Dozenten schon heute einen Kompetenzmangel bei den Studienanfängern, der es „schwierig bis unmöglich macht, das Studienniveau in diesen für unseren Wohlstand essenziellen Studiengängen aufrechtzuerhalten“.

Sinnvoll geplanter Programmierunterricht in angemessenem Ausmaß mit grundlegenden statt kurzfristigen Inhalten und an der richtigen Stelle des schulischen Werdegangs könne eine sinnvolle Ergänzung sein. „Es ist hingegen infrage zu stellen, was Programmierunterricht bewirken kann, wenn er gegeben wird, bevor die Kinder zum Beispiel den Umgang mit Variablen gelernt haben“, warnt Röckner.

Programmieren in Kindergarten und Grundschule fällt also weg. Kinder sollen die Grundfertigkeiten lernen, die zum Leben in unserer Kultur (über-) lebensnotwendig sind.

Lesen, Schreiben, Rechnen und haptische Fertigkeiten.

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Teil 2 erscheint am Sonntag, den 25.3.2018, 11:00 Uhr

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Generisches Maskulinum

Klar, …

… man kann Kunde/Kundin, Kunde*in oder sonst irgendwas Abstruses

Pro und Kontra lesen: Hier klicken

schreiben.

Man kann aber auch das …

Generische Maskulinum verwenden:

Kunde für Alles!

Generisches Maskulinum

Ein generisches Maskulinum ist die Verwendung eines maskulinen Substantivs oder Pronomens, wenn das Geschlecht der bezeichneten Personen unbekannt oder nicht relevant ist oder wenn männliche wie weibliche Personen gemeint sind.[1] Beispiel: Das Wort „Studenten“ in der Verwendung als generisches Maskulinum bezieht sich auf eine Gruppe von an einer Universität oder Hochschule Immatrikulierten unbekannten Geschlechts oder eine gemischtgeschlechtliche Gruppe. Generische Maskulina gibt es in vielen Sprachen. […]

Quelle: Hier klicken

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