Reitschuster aktuell – Spahn und das Feiern plus Manfreds Kolumne

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Das Video zur Menschenjagd im Jenischpark Hamburg:

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Weil der Mann keine Maske trug. Oder klatschte er Freunde ab. Egal jetzt wird durchgegriffen: Hier klicken

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Manfreds Kolumne:

Die Ärmlichkeit der Bundespressekonferenz (BPK)

Nun ist es ja nicht so, als würden uns die Spielchen der BPK vom Sockel hauen. Vielmehr wissen wir doch seit langem, dass diese Institution unterwandert bzw. gekauft ist. Einer der Hintergründe liegt im wirtschaftlichen Bereich. Zu meiner Zeit bei der FAZ Ende der 60iger Jahre (Ausbildung zum Verlagskaufmann)  brummte das Geschäft. Jedes Wochenende wog die FAZ über ein 1 kg, und über den Anzeigenteil lief eine Finanzierung wie von selbst und die Gewinnerwartungen wurden jährlich übertroffen. Der Vertriebserlös lag so bei knapp 10 %. Heute wissen die Verlage kaum, wie sie überleben können. Ohne Staatsknete keine Tageszeitung!

DAS SCHAFFT ABHÄNGIGKEIT!!!

Insofern müssen wir uns nicht wundern, dass es kaum noch selbstbewußte und unabhängige Redaktionen gibt. Der wirtschaftliche Druck ist immens und sie kämpfen um ihr Überleben. Ein Beispiel ist auch die Frankfurter Rundschau, die zu meiner Zeit ein starkes Blatt war, linksgerichtet, aber völlig intakt. Was da alles an Restrukturierungen und Anpassungen vorgenommen wurde, reichte nicht aus um sich am Markt durchzusetzen.

Aus diesen Gründen kann man, muß man aber nicht, Verständnis haben, dass nett gesagt Einfluß genommen wird zugunsten der Wirtschaftlichkeit. Natürlich wird das schamlos von denjenigen ausgenutzt, die vorhaben, manipulativ auf Medien einzuwirken.

Wer kommt da infrage? Die netten Damen und Herren aus Politik und Wirtschaft besetzen substanziell die Redaktionen. Wer von den Verlagen nicht mitmacht, wird sich auf Dauer kaum behaupten können.

Das hat natürlich auch starken Einfluß auf die BPK. Man arrangiert sich und im stillen Einvernehmen kratzt einer dem anderen ein Auge aus.

Nun kommt ein Boris Reitschuster mit einem Konzept daher und setzt sich ohne wenn und aber bei den unabhängigen freien Medien durch. Dieser Erfolg wird ihm geneidet. In ganz kurzer Zeit ist er auf dem Markt der freien Medien die Nr. 1. Er kann es sich leisten mit seiner entwaffnenden Art alle jounalistischen Arbeiten so durchzuführen wie es vermutlich die Kollegen auch gerne machen würden. Er kennt keine Abhängigkeiten, und im Einvernehmen mit seinen Lesern (zu denen gehöre ich auch) macht er den Job, den wir Leser bereitwillig ohne vertragliche Bindung honorieren, in dem wir freiwillig unseren monatlichen Obulus entrichten.

Bezahlschranken kennt er nicht der Boris Reitschuster!

Wenn Boris Reitschuster mit seinen Fragen den Nerv von Seibert & Co bzw. von anwesenden Politikern trifft, zuckt der Rest der Journalisten tief getroffen zusammen, denn sie wissen haargenau, dass es ihrer aller Job wäre, in gleicher Weise vorzugehen.

VIEL FEIND VIEL EHR´ sagt ein Sprichwort. Diese Ehre gibt es bei den Kollegen nicht, sie sind die „Vasallen“ der Mächtigen! So gesehen verwundert es kaum, dass man so hinterhältig Boris Reitschuster schädigen will: Hier klicken.

FAZIT

Dies Verhalten zeigt natürlich auch den Zustand bzw. die Geisteshaltung auf, die es nicht erst seit der Coronakrise gibt. Der Haltungsjournalismus ist der Pfeiler der Mächtigen in Politik UND Medien, um hinterfotzig zu diffamieren, zu manipulieren und zu entrechten.

Die 4. Gewalt (Mainstream) ist ein Schoßhündchen der Politik!!!

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Ein Gedanke zu „Reitschuster aktuell – Spahn und das Feiern plus Manfreds Kolumne“

  1. Aber, aber, lieber Manfred!
    Haltung hat gute deutsche Tradition. Also nicht über Haltungsjournalisten schimpfen!
    „Haltung, Haltung, Haltung,
    is det halbe Leben.
    Haltung, Haltung, Haltung,
    kann dir Rückgrat jeben.
    Haltung, Haltung, Haltung, ¨
    ist uns’re Profession.
    So wahren wir die Tugenden
    in Preussens Tradition…“
    – Und so weiter (Songtext aus der Musicalfassung von Zuckmayers ‚Hauptmann von Köpenick‘).
    Unsere Haltungsschreiber befinden sich in der besten preussischen Kadavergehorsamstradition.
    Und da sage noch einer, dass Linke mit Tradition nichts am Hut haben. Weit gefehlt!
    Kadaver müffeln zwar mit der Zeit etwas streng, aber zum Himmel stinkt so viel in unserem Land, da fällt ein bisschen mehr gar nicht mehr auf…

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