Sie tun sich zusammen – Die 12 Amtsärzte in Berlin

Denn alle 12 können nicht in den ´Keller` versetzt werden, …

… wie Dr. Pürner in Bayern. Wegen nicht linientreuer Ansichten. 

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2 Gedanken zu „Sie tun sich zusammen – Die 12 Amtsärzte in Berlin“

  1. Auf den Brandbrief der Berliner Amtsärzte hatte ich ja schon vor einigen Tagen in einem Kommentar verwiesen. Was sagt es über unser Land aus, wenn es so lange dauert, bis einfache und logische Zusammenhänge öffentlich gesagt werden (dürfen)?

    Auch Ärztekammerpräsident Gassen beklagt in der ‚Bild‘ von heute den Inzidenzwert als willkürlich herausgegriffene Zahl, die wenig aussagt. Meiner Meinung nach müssten etwa die Positivrate der Tests, die Belegung der Intensivbetten, sowie vor allem die VERTEILUNG der Neuinfektionen pro ALTERSGRUPPE als relevante Indikatoren hinzugezogen werden – denn im Moment basteln wir mit der Allgemein-Inzidenzrate eine Art „statistisches Monster“: es erfasst haufenweise junge Leute ohne Vorerkrankung, deren „Aussicht“ auf einen schweren Krankheitsverlauf oder gar Tod durch Corona fast gegen Null geht. –

    Ebenfalls hatte ich vor einigen Tagen geschrieben, dass Deutschland sich langsam in Richtung Bananenrepublik entwickelt. Man kann dies an den verschiedenen Desastern sehen, die sich unsere Regierung und unsere Verwaltung leisten und in den letzten Jahren geleistet haben.
    In der ‚Bild‘ – ebenfalls von heute wird berichtet, wie die britische Presse über das deutsche Schneckentempo beim Impfen spottet. Das ist nur ein weiteres Beispiel, wie deutsche Übergründlichkeit und Überkomplexität beim Planen dysfunktional wird (ein anderes Beispiel ist der Fahrplan der Bundesbahn, der mit zu der exorbitanten Verspätungsorgie in den letzten Jahren geführt hat).
    Dass ausgerechnet die Engländer über unsere mangelnde Effizienz spotten – und das zu Recht! – das wäre früher undenkbar gewesen.
    DANKE, Angela Merkel!

  2. Es tut sich was. Mittlerweile scheint es sogar dem RKI-Tierarzt zu dämmern (s. ‚Die Welt‘). Er hat die Neuansteckungszahlen für die Heimbewohner in Deutschland betrachtet und festgestellt, dass die in letzter Zeit von 200 auf 70 heruntergegangen sind, wenig über der allgemeinen Inzidenz.
    Und seit kurzem würden die Neuinfektionen überwiegend bei jungen Menschen steigen. Jetzt ist es nur noch ein kleines Schrittchen bis zur Erkenntnis, dass Neuinfektionen -überhaupt Coronainfektionen – bei jungen Menschen so gut wie bedeutungslos sind, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen.
    – Wir müssen Geduld mit unseren Corona-Politikern haben. Nach dem Motto: Noch ein Gedankenschrittchen für den Pappi, noch eins für die Mami…., wie man eben appetitlose kleine Kinder füttert.

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