Süddeutsche: Warum hat der Lockdown nichts gebracht?

Zwei Vorbemerkungen:

  • Der Lockdown im Frühjahr 2020 begann, als die Zahlen bereits saisonal bedingt im Sinkflug waren: Hier klicken
  • Es ist einfach nur schamlos, die Bevölkerung für das Scheitern des aktuellen Lockdowns verantwortlich zu machen. Die hohen Sterbezahlen resultieren aus dem Versterben vor allem alter, vorerkrankter Menschen. Die rannten weder auf Rodelbergen oder in Einkaufsstraßen herum. Auch Kontakte in Altenheimen wurden und werden von den Heimeitungen radikal unterbunden. Das Familienmitglieder zu Weihnachten die Oma geknuddelt haben, ist höchst unwahrscheinlich eingedenk der ungeheuren Panikmache in Sachen „Kontakte“.

Der Text unten stammt aus dem zahlungspflichtigen Bereich SZplus der Süddeutschen Zeitung. Ich zitiere den Text komplett, weil er zeitgeschichtlich relevant ist. Im Übrigen empfehle ich das vierwöchige Probeabo SZplus: Hier klicken 

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4 Gedanken zu „Süddeutsche: Warum hat der Lockdown nichts gebracht?“

  1. Wissenschaft leistet schon besonderes! Ein Lockdown ab April 2020 mit einem Lockdown im Winter zu vergleichen hat was abenteuerliches, vor allem wenn es sich wie bei Sars.Cov 2 um einen Erkältungsvirus handelt, der im Herbst auftaucht und ab April wieder verschwindet. Vermutlich haben solche Betrachtungsweisen der „Leolpodina-Spitzenkräfte“ den Anstoß gegeben, den so manchen seriösen Wissenschaftler so entsetzt hat, dass sie flugs aus diesem „Haltungswissenschaftsverein“ Leopoldina ausgetreten sind. Dies sind dann auch die Wissenschaftler die Merkel & Co beraten. Genau auf Rat dieser Leute wird nun der Lockdown verschärft und bis April verlängert.

    WISSENSCHAFTLER DER LEOPOLDINA UND CORONAREGIME SIND ABGEFAHRENE VERSTÖRTE,
    DIE DAS LAND GÄNZLICH RUINIEREN!!!

  2. Vielleicht gibt es ja doch ein Lichtlein am Ende des Tunnels, nicht was die Infektionszahlen anbelangt (die sind ohnehin grösstenteils irrelevant), sondern in Form zweier Fakten: Trotz der Versuche des Personals sind Altenheime i.a. Hotspots für Corona – sehr viele Tote kommen von hier.
    Nun gibt es laut Bundestagsdrucksache 19/23342 in bundesdeutschen Altersheimen etwa 730.000 alte Menschen. Natürlich sind das nicht alle Alten, die Zahl der über 80Jährigen beträgt ungefähr das Zehnfache; der springende Punkt ist: die NICHT in Heimen lebenden Alten haben offenbar weniger Kontakte zu anderen Menschen. Das würde die besonders hohen Todeszahlen in den Heimen erklären.
    Nun sollte es aber auch Impf-Versagern wie unserem Minister Spahn wohl doch möglich sein, wenigstens erst einmal die Menschen in den Heimen zu impfen, so weit die das wollen. Damit könnte man nicht die Pandemie eindämmen, aber die Zahl an schweren Verläufen und Todesfällen vielleicht deutlich senken. Wäre schon mal ein Anfang.

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