´Schreiben nach Gehör` ist …

… nicht zielführend!

OK, das sage und schreibe ich bereits seit Jahr und Tag.

Nun gibt es eine Studie, die meine und vieler anderer Menschen Ansicht bestätigt. Schreiben nach Gehör ist schlicht unsinnig. Die Methode hat nur eines zur Folge:

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Ein Gedanke zu „´Schreiben nach Gehör` ist …“

  1. Schreiben nach Gehör ist absoluter Humbug!

    Welcher hochkarätige Pädagogik-Professor hat denn diesen Humbug „ Schreiben nach Gehör“ verzapft? Anderseits: Da muss ich kein renommierter Pädagoge sein, um ganz spontan und treffsicher einzuschätzen, dass diese Methode absoluter Blödsinn ist, weil bereits eine einfache Kontext-Analyse erkennen lässt, dass zwischen dem Gesprochenen bzw. phonetisch wahrgenommenen und dem Geschriebenen starke Differenzen bestehen (siehe beispielsweise gesprochen Wase – geschrieben Vase, gesprochen Fogel geschrieben Vogel, ,…..). Dies ist einfach evident, ja elementar. So nimmt es nicht Wunder, dass unsere Kinder beim Bildungsvergleich IQB vor zwei Jahren nur so mäßig abschnitten und bei der Lese- (12,5 Prozent) und Schreibkompetenz (25 Prozent) nicht den Mindeststandard erfüllte. Es kommt aber noch eine andere Komponente hier ins Spiel: Ein Teil der Kinder kann beispielsweise phonetisch nicht die Buchstaben m und n (g und k, b und p, …. ) richtig differenzieren. Sie nehmen m statt n und umgekehrt n statt m wahr usw. Daher sollten die Kinder unbedingt mit der Lesefibel das Schreiben lernen! Und die alte klassische Lernmethode, wo die Schüler die Wörter auswendig lernen (sogenannte synthetische Methode), ist auch von gestern und absolut veraltet. Die korrekte, nach wissenschaftlichen Kriterien ist die analytische Methode, wo die einzelnen Wörter zunächst zergliedert (Ma-ma ; Va-ter; Vo-gel, Va-se,…….) und dann ganzheitlich gelernt/geschrieben werden. Und man hält es einfach nicht mehr aus: Sämtliche Arbeiten in allen Fächern sollen künftig auf Rechtschreibfehler geprüft und korrigiert werden. Wie revolutionär! Dies sollte einfach eine Selbstverständlichkeit sein!

    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

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