Artikel zum Sonntag 30.7.2017: Fragwürdige Studie zum ´Populismus` bei deutschen Wahlberechtigten

Die Studie der Bertelsmannstiftung …

…. eruiert Ergebnisse aus 3 Befragungswellen (Juli 2015, April 2016 und März 2017).

Zugrunde liegen Wahlberechtigte des Wahljahres 2013!

Der Begriff Populismus wird in Bezug auf alle Wahlberechtigten des Jahres 2013 untersucht.

Das erstaunt.

Sind es doch in aller Regel einige wenige, meistens politisch agi(ti)erende Menschen, die mittels Populismus, populistischer Aussagen  viele Menschen, in aller Regel Wahlberechtigte für sich und ihre Aussagen, ihre Ideologie gewinnen wollen.

Selbstverständlich hat jeder Mensch mehr oder weniger genaue Vorstellungen, wie Politik aussehen sollte, hat fast jeder Mensch eine Meinung zu politischen Themen, wenn er danach gefragt wird.

Ob es allerdings angemessen ist, mittels Befragung feststellen zu wollen, ob ein Mensch, der im allgemeinen nicht politisch im engeren Sinn tätig ist, ein Populist bzw. mehr oder weniger ein Populist ist, scheint zumindest fragwürdig.

Dann aus den gewonnenen Ergebnissen auf eine Populismusquote in diesem Fall der deutschen Wahlberechtigten in 2017 schließen zu wollen, ist m. E. unzulässig.

Gleichwohl, es wurde gemacht.

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Was ist Populismus …

Komplette Studie aufrufen: Hier klicken

… in Sinn der vorliegenden Studie?

´Populismus hat drei wesentliche Dimensionen:

  1. „Anti-Establishment“,
  2. „Anti-Pluralismus“ und
  3. „Pro-Volkssouveränität“.` (8)

Quelle: Alle grün-kursiven Zitate aus der Studie. Zahl in Klammer = Seitenzahl.

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